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Susanne Sander liefert sozialkritischen Bildbeitrag / Folgen der Globalisierung Thema der Installation

Kunst aus Ahnsen ab heute in New York zu sehen

Ahnsen (tw). Schöner Erfolg für Susanne Sander: Die Gründerin der Ahnser Kunstschule "Farbenfroh" hat ein Werk geschaffen, mit dem sie ab heute als Teil einer (Gesamt-)Installation in New York vertreten sein wird. Es ist das erste Engagement der Künstlerin in Amerika.

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"Die Installation", sagt Sander, "steht unter dem Motto ,Open the door Richard' und beschäftigt sich mit den Folgen der Globalisierung: Umweltzerstörung, Klimakatastrophe, Bevölkerungswanderungen, Religionskriege - aber auch mit dem weltweiten Kampf gegen diese Auswirkungen". US-Künstlerin Nelleke Nix hat über ein internationales Netzwerk weltweit 800 Künstler aufgerufen, sich an der Installation zu beteiligen. Das in der "SOHO20 CHELSEA"-Gallery ausgestellte Ergebnis soll am Ende eine "Kuppel", ein Gemeinschaftswerk aus einer Vielzahl ungleicher Dreiecke sein. Dem Netzwerk gehört auch der Kunstverein an, in dem die Ahnserin Mitglied ist. Sander selbst hat in ihrem eigenen Beitrag sprich "Dreieck" die "wordwide poverty", die weltweite Armut, thematisiert. Die "Dreiecks"-Gabe aus Ahnsen besteht aus bedrucktem Rohleinen, an der Spitze mit Acryl koloriert, und ist via Flugzeug in New York eingetroffen. Zu sehen ist auf der einen Seite ein unterernährtes, Mangel leidendes Kind, auf der anderen Seite ein fettleibiger Erwachsener. Ein Reißverschluss trennt beide Lebenswelten voneinander. Dass Sander sich an dem Projekt in New York beteiligen darf, ist auch in so fern eine Ehre, als Nix zu den international renommierten Installationskünstlerinnen gehört. Die 1939 in Uetrecht (Niederlande) geborene und in Amerika aufgewachsene Frau hat seit ihrer ersten, 1977 gezeigten Ausstellung Dutzende Preise eingeheimst; ihre Werke werden in zahlreichen Museen und Galerien gezeigt: Victoria and Albert Museum and Tate Gallery in London; National Women's Museum in Washington, DC; Seattle Art Museum; Rhode Island Museum of the Holocaust; University of Washington Allen Library in Seattle; Tari Women's Cultural Center in Papua New Guinea. Die Installation mit dem Beitrag von Sander wird nicht nur in New York selbst, sondern auch im Internet zu sehen sein. Ein Freund der Ahnserin, der in der Metropole lebt, wird vor Ort Bilder machen. Unsere Zeitung wird sowohl die Internetadresse veröffentlichen als auch den Beitrag von Sander im Kontext der Gesamtschau zeigen.



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