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Straßenname für neue Klinikum-Zuwegung ist gefunden

Kuhkamp, Auf dem Felde oder was?

Vehlen. Mit der Suche nach einem passenden Namen für die im Bau befindliche Kreisstraße 73 (K73n), die die Eilsener Straße (K11) mit der Ahnsener Straße (L451) verbinden und das in der Vehlener Feldmark neu entstehende Gesamtklinikum Schaumburger Land an das vorhandene Straßennetz anschließen wird, hat sich der Ortsrat Vehlen befasst.

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Wie die Ratsmitglieder hierzu von der Stadt Obernkirchen vorab informiert wurden, ist im Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz geregelt, dass der Ortsrat „unter Beachtung der Belange der gesamten Gemeinde“ über die Benennung und Umbenennung von Straßen, Wegen und Plätzen, die ausschließlich in der Ortschaft gelegen sind, entscheidet.

Im Zuge der Bebauung im Gebiet des für das neue Klinikum aufgestellten Bebauungsplanes sowie aus Gründen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sei es erforderlich, der neuen Kreisstraße einen Namen zu geben, um für das Gesamtklinikum Schaumburger Land eine Grundstücksbezeichnung festlegen zu können. Der Straßenname solle dabei „möglichst klar und einprägsam sein“, gleich klingende Namen indes seien zu vermeiden.

Wie die Stadt weiter informierte, sollen historische Flurbezeichnungen nach Möglichkeit durch die Vergabe von Straßennamen erhalten bleiben. Da die neue Kreisstraße aber viele verschiedene alte Flurstücke durchläuft, gebe es in diesem Fall entsprechend viele Optionen hinsichtlich der Benennung. Als Vorschläge der Stadt Obernkirchen nannte die Stadtverwaltung folgende Straßennamen: „Am Klinikum“, „Am Krankenhaus“ (jeweils objektbezogen), „Der Kuhkamp“, „Die Rönaue“, „Das Eichholz“, „Die große Wiese“, „Die Kleine Wiese“, „Auf dem Felde“ (jeweils Flurbezeichnungen) sowie – angelehnt an den Sprachgebrauch – „Auf dem Stapel“, „Über dem Stapel“ und einfach nur „Stapel“.

Mit den an den Flurbezeichnungen oder den am Sprachgebrauch ausgerichteten Vorschlägen konnte sich der Vehlener Ortsrat jedoch nicht anfreunden. „Für uns kommt nur ein objektbezogener Name in Frage“, stellte Horst Sassenberg (CDU) für seine Ratsfraktion klar. Unbedingt angehängt werden müsse an den Straßennahmen aber die Bezeichnung „Schaumburg“, da das neue Klinikum ein Projekt des Landkreises sei. Sein Vorschlag zur Benennung der Verbindungsstraße lautete somit „Klinikum-Schaumburg-Straße“.

Brigitte Ostermeier (SPD) indes war „ganz wichtig“, dass die Bezeichnung „Klinikum“ im neuen Straßennamen enthalten ist, um mit Blick auf die Gegner des gewählten Gesamtklinikum-Standortes sozusagen ein Zeichen zu setzen.

Zusammenfassend brachte Martin Schulze-Elvert (CDU) schließlich den Namen „Straße zum Schaumburger Klinikum“ ins Spiel, auf den sich der Ortsrat dann auch ohne große Diskussionen einstimmig einigte.



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