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3200 Euro gehen ab jetzt an die Eilser Tschernobylhilfe / Ambiente soll 2007 noch verschönert werden

Künftig wird der Erlös des Weihnachtsmarktes gedrittelt

Bad Eilsen (sig). "Wir wollen sowohl die Hermannsburger Mission als auch den Einsatz des CVJM in Sierra Leone weiterhin unterstützen, aber wir sollten die Aufteilung des Erlöses des Weihnachtsmarktes diesmal ändern", äußerte sich Friedrich Winkelhake bei einem Treffen der Organisatoren im Gemeindehaus. Er beantragte, die Eilser Tschernobyl-Arbeitsgemeinschaft besser zu bedenken. So wird nach einstimmiger Entscheidung jetzt der Erlös fair gedrittelt. Jede der drei karikativen Organisationen bekommt 3200 Euro.

Viele Besucher aller Altersgruppen lockt immer das Zelt an, in d

Der Sprecher der Tschernobyl-AG hatte eine plausible Begründung für seinen Antrag. Die beiden anderen Gemeinschaften würden aus wesentlich mehr Quellen gespeist, und der CVJM erhält bereits seit 32 Jahren finanzielle Unterstützung aus Bad Eilsen. Beim ersten Weihnachtsmarkt im Kurort habe es eine Spende in Höhe von 1300 Mark gegeben, erinnerte sichWinkelhake. Die Initiatoren der Hilfsaktionen für weißrussische Einrichtungen und Familien und auch der Ferienaufenthalte für Kinder aus dem Patendorf Swonez haben inzwischen ihr Engagement im heutigen Belarus verstärkt. "Wir besitzen jetzt durch entsprechende Nachforschungen die Namen von 32 Kindern, denen es ganz schlecht geht und die dringend unsere Hilfe benötigen", berichtete der Sprecher der Eilser Tschernobylhilfe. Pastor Reiner Rinne ging auf diese Aussage sofort ein und schlug vor, von dem Gesamterlös in Höhe von 10 181,90 Euro einen Betrag von 9600 Euro auf die drei zu fördernden Hilfsorganisationen zu verteilen. Den Rest wolle man als Reserve für die Vorbereitung des diesjährigen Weihnachtsmarktes zurücklegen. Außerdem müsse an das Sommerfest gedacht werden, das die Kirchengemeinde am 30. Juni bei der Christuskirche ausrichten werde. Der Seelsorger bezeichnete den erzielten Erlös als ein hervorragendes Ergebnis; der Betrag lag um 2000 Euro höher als 2005. "Unser Weihnachtsmarkt hat die Menschen offenbar erreicht, obwohl es in unserer Region zahlreiche konkurrierende Veranstaltungen gibt, ganz zu schweigen von dem Weihnachtszauber beim Bückeburger Schloss", stellte Reiner Rinne fest. In jedem Fall habe die lockere Anordnung der Ständ - nicht zur Straße hin, sondern mit Blickrichtung zur Christuskirche - dem Markt insgesamt gut getan. In diesem Jahr will man das besondere Ambiente weiter verstärken. Zu diesem Zweck sollen sämtliche Stände noch festlicher geschmückt werden. Das gilt besonders für die großen Getränke-und Grillstände im Eingangsbereich. Jederzeit offen sind die Organisatoren für weitere Vereine, Gruppen und Organisationen, die sich am Weihnachtsmarkt beteiligen wollen. Gedanken will sich der Kirchenvorstand auch über den Ausklang des Marktes am Sonnabend vor dem ersten Advent machen.



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