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Gemeinde Heeßen lässt mit Wurzelwerk verstopftes Rohr entfernen

Künftig keine feuchten Keller mehr

Heeßen (tw). Eine ganze Reihe kleinerer Probleme hat die Gemeinde Heeßen um Direktor Bernd Schönemann in der jüngsten Zeit beschäftigt - alle konnte oder kann sie in absehbarer Zeit lösen.

Hochwasser: Lang hat's gedauert und viel Nerven hat's auch gekostet - aber jetzt ist ein Heeßer Bürger sein Hochwasser-Problem wohl endgültig los. Hintergrund: Bei dem letzten Starkregen hatte es erneut große Probleme an einem Grundstück Ecke Lerchenweg/Bückebergstraße gegeben. "Bei dem dortigen Anlieger", erinnert Schönemann, "stand der ganze Keller unter Wasser." Der Bürger habe die Dachrinne abgeklemmt und das Wasser über die Wiese laufen lassen; die Feuerwehr stellte eine Pumpe zur Verfügung. "Das", sagt der Gemeindedirektor, "waren aber alles nur Notmaßnahmen". Das Problem, dass das Wasser nicht abfließt, blieb nämlich: Der Anschluss, von der Gemeinde vor etwa 30 Jahren gelegt, führt über die ganze Breite der Straße; in der Vergangenheit wurde deren Decke mehrere Male im Zuge von Bauarbeiten geöffnet. Schönemann: "Es waren mehrere Firmen ,dran', welche dem durch Wurzelwerk verstopften Hauptrohr mit Kameras sowie Fräsgeräten zu Leibe rückten. Außerdem wurde das Rohr durchgespült." Geholfen hat das alles offensichtlich nicht. Im Wortsinn Licht ins Dunkel brachte erst die Arbeit eines weiteren Betriebes, der ein Kameraauge besitzt, das im Kanal gleichsam um die Ecke gucken kann. Ergebnis: Die Nebenleitungen waren immer noch verstopft. "Es saß ein richtiger Pfropfen davor", so Schönemann. Eine Fachfirma nahm jetzt den Bürgersteig auf und ersetzte etwa 80 Zentimeter des völlig verstopften Kunststoffrohres. Anschließend spülte die Feuerwehr das Ganze noch mal durch. "Jetzt - endlich -", freut sich der Gemeindedirektor, "ist alles frei." Die Straße selbst musste im Zuge der Arbeiten zum Glück nicht geöffnet werden. Schön: Weil der Anwohner, aber auch sein Nachbar für das Beseitigen des Problems bereits in die eigene Tasche gegriffen hatte, zahlt diesmal die Gemeinde die Rechnung: 1300 Euro. Verkehrsspiegel: Die - gefährliche - Kurve Im Wiesengrund/Hauptstraße wird möglicherweise schon bald durch einen "Verkehrsspiegel" entschärft. Ratsherr Kai Alack (SPD) hatte das Thema auf einer der zurückliegenden Sitzungen ins Gespräch gebracht. Schönemann: "Wir haben beim Landkreis den entsprechenden Antrag gestellt." Sofern dort ein Spiegel aufgestellt werden soll, ist allerdings das O.K. des Straßenbaulastträgers erforderlich; die Kosten müsste der Antragsteller, in diesem Fall also die Gemeinde, tragen, der auch die abschließende Entscheidung über das Anbringen obliegt. Lampen: Der Gemeindedirektor hat die "historischen" Lampen an der Haupt- und der Waldstraße gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Kerstin Döring kontrolliert. Samtgemeindearbeiter hatten gemeldet, dass "einige" der Lampen kaputt sind. Ergebnis laut Schönemann "Fünf der Kuppeln sind defekt, müssen zum Stückpreis von 120 Euro durch externe Fachkräfte erneuert werden." Der Rest der Lampen soll dabei gleich gesäubert werden; die Überbleibsel von Insekten haben ihre Leuchtkraft beeinträchtigt. Danach wird's in Heeßen wieder hell.

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