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K+S: Leitung für Salzwasser

Kassel/Weserbergland (rd). Über die "hohe Bedeutung einer zügigen Lösung" für die künftige Entsorgung salzhaltiger Wässer aus dem Kaliwerk Neuhof informierten K+S-Vorstandsmitglied Gerd Grimmig und Dr. Ralf Diekmann, Geschäftsführer der K+S KALI GmbH, am Donnerstag die Mitglieder des hessischen Umweltausschusses. An der Sitzung nahm auch der hessische Umweltminister Wilhelm Dietzel teil.

In einer Pressenotiz von K+S heißt es dazu: "Nachdem K+S alle denkbaren Entsorgungsvarianten eingehend prüft und dabei auch die Expertise anerkannter Fachleute einbezieht, ist etwa zwei Monate vor der wahrscheinlichen Antragstellung im Juli deutlich geworden, dass zur zeitgerechten, vollständigen und sicheren Entsorgung der salzhaltigen Haldenwässer aus Neuhof nur der Bau einer Leitung und die Nutzung der Salzlösungen in der Fabrik Hattorf in Betracht kommt." Nur dieses Konzept ermögliche eine geregelte und zeitnahe Entsorgung im Rahmen der genehmigten Grenzwerte und habe den ökologischen Vorteil, dass die Frischwasserentnahme aus der Werra reduziert werden kann, so K+S. Den Ausschussmitgliedern sei auch dargelegt worden, "dass dem Bau der Salzwasserleitung als dem derzeit bestmöglichen Entsorgungskonzept inzwischen eine hohe Dringlichkeit zukommt". Davon unabhängig wolle K+S den offenen Dialog mit der Politik, den Fluss-Anliegern und Interessenverbänden weiter pflegen. Ziel müsse es sein, eine Konsenslösung zu finden, die eine weitere ökologische Verbesserung für Werra und Weser in einem fairen Ausgleich mit wirtschaftlichen Erfordernissen und sozialer Verantwortung bewirkt.




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