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Ein Skigebiet für Profis und für Familien mit modernen Liftanlagen und Schneesicherheit bis in den April

Kronplatz: Ein Gugelhupf von blau bis tiefschwarz

Kronplatz. Es ist ein Berg, mit dem man sich sofort anfreunden kann: eine weitläufige Kuppe in Form eines Gugelhupfs, wie der köstliche Kuchen dort genannt wird, der in den Hütten serviert wird. Eine Kuppe mit grandiosen Ausblicken auf die Dörfer im Tal und die Gipfel ringsum.

Autor:

Frank Weimann

Ein Hügel, oben so sanft, dass sich der Flachländer, hat er endlich wieder Skier an den Füßen, ganz gemütlich einschaukeln kann, bevor es ernst wird. Dann nach den ersten Schwüngen abwärts muss man sich für eine Himmelsrichtung entscheiden, denn es geht rundum bergab: Weiter gemäßigt auf breiten Pisten hinabschwingen nach Olang oder auf die roten Pisten in Richtung Furkelpass und St. Vigil. Da ist ein Blick auf den Sonnenstand empfehlenswert. Nachmittags wird es hier schattig. Die Herrnegg ist frühestens was ab Mitte der Woche, wenn sich der Flachlandtiroler eingelaufen hat. Bei Steilstücken mit 60 Prozent ist hier nicht nur Technik, sondern auch Mut gefragt. Es ist fast ein Blick wie von Google Earth, wenn man in Richtung Brunau fliegt, immer das beeindruckende Panorama im Blick.

Am Kronplatz gibt es fünf Talabfahrten von blau und rot bis tiefschwarz, Autobahnen wie Buckelpisten, und es ist durchaus machbar, innerhalb eines Skitages bis zur berühmten Sella Ronda zu kommen – nur zurück, da bleibt wohl nur der Umstieg in ein Taxi. Der Kronplatz ist nicht umsonst Südtirols Skiberg Nummer eins. Alle Hänge können beschneit werden, deshalb dauert die Skisaison hier vom 28. November bis zum 18. April, obwohl der Berg nur 2275 Meter hoch ist. Die Anlagen sind computergesteuert, speisen sich über unterirdische Leitungen aus einem eigenen Speicherbecken. Der Schnee, versprechen die Touristmanager, habe keinerlei chemische Zusätze, sondern bestehe aus reinem, trinkbarem Wasser – soviel für Ökopuristen.

Die Sessellifte sind auf dem Stand der Technik, neu ist eine Zehner-Kabinenbahn mit beheizbaren Ledersitzen. Die Pisten sind perfekt präpariert, und die Hütten haben italienischen Pep. Auch gut zu wissen: Bei 105 Kilometer Pisten gibt es selten Gedränge. Höchstens am Feierabend, wenn es zurück ins Tal geht, aber dann kann man ja auch die Kabinenbahn nehmen.

Auch die Minis sind am Kronplatz gut aufgehoben, oben auf der Kuppe gibt es ein weitläufiges Trainingsgelände für die Jüngsten.




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