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Aufklärung und Ernährungstipps: Auch in salzigen Chips steckt Zucker

Krokodil "Schnappi" zeigt allen Kindern, wie man Zähne pflegt

Steinbergen (who). Dass Zähne putzen ganz wichtig ist und wie man es richtig macht, haben die kleinen Jungen und Mädchen im Steinberger Kindergarten am Mittwochmorgen gelernt. Dazu waren die beiden Prophylaxe-Helferinnen Martina Hofhans und Christel Potthast gekommen, die im Auftrag des Gesundheitsamtes die 94 Kindergärten und 53 Schulen im Landkreis Schaumburg besuchen.

Zahnpflegeunterricht mit Ursula Möhlenbein (M.) und den Prophyla

Wie Ursula Möhlenbein als zuständige Sachbearbeiterin erläuterte, soll den Kindern spielerisch vermittelt werden, wie man Zähne richtig pflegt. Für ihre Arbeit im Kindergarten stehen Christel Potthast und Martina Hofhans noch zwei weitere Helfer zur Verfügung: Berta, eine schwarz-bunte Kuh und "Schnappi", ein grünes Krokodil. Es sind Handpuppen mit prächtigen gepflegten Zähnen. Dass man seine Zähne putzen muss, ist allen Kindern schon geläufig. "Aber wisst ihr denn, wie lange man sie putzen muss?" fragen Martina Hofhans und Berta. "Eine halbe Stunde", schallt es aus einer Ecke des Stuhlkreises halb fragend heraus. "So lange muss es gar nicht dauern" - ihr Vorschlag: "So lange, wie die Eieruhr braucht, um einmal durchzulaufen." Ganz wichtig dabei: Auch wirklich jeder Zahn muss drankommen. Bevor es zum praktischen Teil an die Waschbecken geht, hören die Kinder, dass es "total wichtig" ist, darauf zu achten, was man isst, um gute Zähne zu behalten. Sie erfahren, dass sogar in salzigen Sachen wie Kartoffelchips ganz viel Zucker steckt. Martina Hofhans: "Die Erwachsenen, die die Chips herstellen, tun das Salz rein, damit wir den Zucker nicht schmecken." Obst und Gemüse seien viel gesünder als süße Riegel, Mohrenköpfe, Eiskrem oder Schokolade und Milch sei besser als süße Säfte und Limonaden. Zum Abschluss der Unterrichtsstunde in Sachen Zahngesundheit bekommen die Steinberger Kindergartenkinder von den Helferinnen noch einen Stempel auf die Hand. "AlsZeichen, dass ihr jetzt in den Zahnputz-Club aufgenommen seid", bescheinigt Martina Hofhans, bevor sie mit Christel Potthast noch ein komplettes Zahnputz-Set für Zuhause an alle Kinder verteilt. Dazu der Tipp: "Wenn eure Zahnbürste aussieht wie ein Igel, dann müsst ihr eine neue haben." Die beiden Prophylaxe-Helferinnen haben bis zu fünf Termine pro Woche, so gut wird das Angebot inzwischen angenommen. Nachdem die Kindergärten so gut wie alle besucht worden sind, kommen die Grundschulen dran. Das Projekt läuft unabhängig von den Untersuchungen der Vertragsärzte.

Zum Abschluss gibt es für alle Kinder ein Zahnputz-Set mit Beche
  • Zum Abschluss gibt es für alle Kinder ein Zahnputz-Set mit Becher und den guten Ratschlag: "Wenn Eure Zahnbürste aussieht wie ein Igel, dann müsst Ihr eine neue haben." Fotos: who


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