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Es wird nicht trocken: Noch immer läuft die sanierte Filteranlage nicht

Krisensitzung des Freibad-Vorstands: Eröffnung wird nicht verschoben

Obernkirchen (rnk). Die Sitzung des Vorstandes des Freibad-Fördervereins am Dienstagabend hatte deutliche Züge einer Krisensitzung. Einziger Tagesordnungspunkt: Kann der Eröffnungszeitpunkt für die neue Saison gehalten werden, kann ab Sonntagmorgen ab 8 Uhr wirklich geschwommen werden? Die Entscheidung des Vorstandes: Volles Risiko, der Termin wird eingehalten.

Noch lagern auf einem Dutzend Paletten fast 30 Tonnen Kies, der

Ob die ersten Schwimmer am Sonntag wirklich ihre Bahnen ziehen können, hängt nach wie vor von der Filteranlage ab, die den Vorstand die eigentlich für das letzte Wochenende geplante Eröffnung schon einmal verschieben ließ. Die Filteranlage wurde seit Januar grundlegend saniert, die Probleme traten auf, nachdem das Gehäuse der Anlage innen gesandstrahlt worden war: Die neue Innenbeschichtung wollte und wollte nicht trocknen. Damit kann der Kies nicht in die Anlage gebracht werden, der das Wasser desinfiziert. "Ohne Kies haben wir keinen Filter, ohne Filter haben wir keine Umwälzung, ohne Umwälzung haben wir keine Aufbereitung des Wasser, also keine Desinfektion", erklärt Freibad-Chefin Christine Nähring, deren grundsätzlich recht starke Nerven in den letzten Wochen einer Belastungsprobe nach der anderen unterzogen wurden. Der Beschluss, am Sonntag dennoch zuöffnen, ist - neben dem Widerstreben, den Termin erneut um eine Woche zu schieben - auch dem Umstand geschuldet, dass die Mitglieder des Fördervereins längst eingeladen sind: Sie können am kommenden Sonnabend von 15 bis 17 Uhr die ersten Bahnen ziehen - gleichsam ein kleines Dankeschön für ihre Unterstützung des Fördervereins. Alle wieder auszuladen oder nur zu Kaffee und Plausch ins Bad zu laden, war für den Vorstand keine diskutable Option. Außerdem wird das Wetter schöner, es drohen Einnahmeverluste. Eine Garantie für die Eröffnung gibt es indes nicht. Erst muss der Kies in die Filteranlage gebracht werden - es handelt sich um knapp 30 Tonen, wie Christine Nähring erklärte -, dann werden die Pumpen angeworfen. Und ob die nach einem halben Jahr Stillstand anspringen, ist am späten Freitagabend die spannende Frage. Am Mittwoch, 30. April, wird aber auf jeden Fall zum zweiten Mal zum "Schwimmen in den Mai" geladen. Neben Livemusik werden Cocktails und Tapas angeboten, das bewährte Rezept des letzten Jahres wurde also nicht verändert. Und weil in diesen Tagen die ersten Schwimmer schon einige Kilometer absolviert hätten, wenn der erste Eröffnungstermin hätte gehalten werden können, gibt es eine kleine Entschädigung: Bei der diesjährigen WM, also "Wellness& more", gibt es freien Eintritt.



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