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Kindergarten Liekwegen soll künftig Kinder unter drei Jahren betreuen

Krippengruppe statt Tagesmutter

Liekwegen (mw). Im Kindergarten Liekwegen soll eine Krippengruppe eingerichtet werden. Bei der Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses der Gemeinde Nienstädt hat der Nienstädter Samtgemeindebürgermeister Rolf Harmening die Pläne am Montag vorgestellt.

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Die geplante Einrichtung einer Krippengruppe im Kindergarten Liekwegen ist Thema bei der Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses der Gemeinde Nienstädt gewesen. Hierzu berichtete Harmening, der auch ehrenamtlicher Gemeindedirektor Nienstädts ist, am Montag, dass derzeit fünf Kinder im Alter von unter drei Jahren von einer Tagesmutter im Liekweger Kindergarten betreut werden. Aufgrund einer gesetzlichen Regelung seien die Kindergartenträger verpflichtet, bis zum Jahr 2013 ein Betreuungsangebot für unter Dreijährige einzurichten, das zu einem Rechtsanspruch führen soll. Für die in diesem Zusammenhang anfallenden Umbauarbeiten könne mit Bundes- und Landeszuschüssen in Höhe von 95 Prozent der Investitionskosten in Höhe von maximal 5000 Euro pro Betreuungsplatz gerechnet werden. Nach einer Verordnung zu Mindestanforderungen an Kindertagesstätten darf die Gruppengröße in Krippen laut Harmening höchstens 15 Kinder betragen. Bei mehr als sieben Kindern unter zwei Jahren pro Gruppe dürfe diese höchstens zwölf Kinder beinhalten. Je Krippenplatz sollen in einem Gruppenraum, der auch Rückzugsmöglichkeiten bieten soll, für jedes Kind mindestens drei Quadratmeter Bodenfläche vorhanden sein. Nach Auskunft von Harmening ist daran gedacht, die Betreuung durch eine Tagesmutter in eine Krippe umzuwandeln. Um die zu schaffende Kinderkrippe im Erdgeschoss platzieren zu können, soll die Krippengruppe in den jetzigen 58 Quadratmeter großen Raum der Gruppe I einziehen, der umgestaltet und zum Spielflur hin erweitert werden könne. "Die Voraussetzungen werden also erfüllt", so Harmening. Die mit diesem Vorhaben verbundenen weiteren Umbauarbeiten wurden bei der Sitzung ebenfalls erörtert. Als nächster Schritt soll das Konzept laut Harmening mit der zuständigen Fachkraft des Niedersächsischen Kultusministeriums besprochen werden.



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