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Abschiede, Ehrungen und Auszeichnungen der Kreisjugendfeuerwehr mit 74 Jugendfeuerwehren

Kreiszeltlager in Oldendorf war ein Highlight

Bad Pyrmont. Die einen sind auf der sprichwörtlichen Suche nach dem passenden Deckel zum Topf, die Kreisjugendfeuerwehr Hameln-Pyrmont hat am Wochenende bei ihrem Kreisjugendfeuerwehrtag in Bad Pyrmont zum Korken einen Hampi gefunden.

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Turnusmäßig standen Wahlen auf dem Programm und so bestätigten die Delegierten aus den insgesamt 74 Jugendfeuerwehren im Landkreis den Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas („Korken“) Kurbgeweit mit überwältigender Mehrheit im Amt. Auch sein Stellvertreter (West) Thomas Kuhnert wurde einstimmig für eine weitere Amtszeit wiedergewählt. Neu ins Team bestimmte die Versammlung Hans-Jürgen („Hampi“) Dreyer als stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwart (Ost). Neben dem Führungsteam hatte die Versammlung auch einen neuen Schriftführer zu wählen. Jutta Kreft stand nach zwölf Jahren Vorstandsarbeit für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung. Kurbgeweits besonderer Dank galt vor allem ihrem Engagement im Vorstandsteam und bei den Kreisjugendfeuerwehrzeltlagern. Zum neuen Schriftführer wurde Stephan Schünke gewählt. Kassiererin bleibt Susanne Spiegel.

Im Rahmen des Kreisjugendfeuerwehrtages wurden Lena Mundhenk (JF Thal) sowie Stefan Bosse (JF Bad Münder) mit dem Ehrenzeichen der niedersächsischen Jugendfeuerwehr ausgezeichnet. Die Florianmedaille erhielten Marditta Düllberg (JF Klein Berkel), Jutta Kreft (FF Reinerbeck), Marco Melzer (JF Eimbeckhausen) und Thomas Kuhnert (JF Heßlingen). Verabschiedet wurden Emmerthals stellvertretende Gemeindejugendfeuerwehrwartin Julia Piehl, Bad Pyrmonts stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwartin Lena Mundhenk, Hamelns Stadtjugendfeuerwehrwartin Jana Bengtson, Salzhemmendorfs stellvertretender Gemeindejugendfeuerwehrwart Peter Schmidt, Bad Pyrmonts Stadtjugendfeuerwehrwart Axel Hermann, Aerzens Gemeindejugendfeuerwehrwart Stephan Schünke, Jugendforumssprecherin Laura Sigston sowie der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart und Salzhemmendorfer Gemeindejugendfeuerwehrwart Matthias Kutz. Beeindruckend war auch die Jahresbilanz, die Kurbgeweit präsentieren konnte: 11 219 562 Dienststunden leisteten die Nachwuchsbrandschützer des Landkreises in den vergangenen zwölf Monaten. In diese gewaltige Summe sind die Stunden, die die Jugendlichen im Kreiszeltlager in Oldendorf verbrachten, noch gar nicht eingerechnet.

Und auch die Dienststunden, die die Jugendwarte und Betreuer in die ehrenamtliche Jugendarbeit investieren, sowie die Kinderfeuerwehrstunden sind in die Summe von über elf Millionen Stunden noch nicht eingeflossen. Anhand dieses beeindruckenden Zahlenwerkes wird deutlich, welche gewaltigen Anstrengungen in den einzelnen Ortswehren in Sachen Jugendarbeit und Nachwuchsgewinnung unternommen werden, um das Brandschutzwesen auch in Zukunft zu sichern. Von den 74 Jugendfeuerwehren im Landkreis lassen zurzeit vier örtliche Nachwuchsorganisationen ihren Betrieb ruhen. Landkreisweit gab es 186 Neueintritte in die Jugendfeuerwehren, 61 Nachwuchsbrandschützer konnten in die Einsatzabteilungen der örtlichen Wehren übergeben werden. Insgesamt leisten aktuell 334 Mädchen und 518 Jungen ihren Dienst in der Jugendfeuerwehr. Das ist ein Minus von 23 Jugendlichen im Vergleich zum Vorjahr, wie Kurbgeweit in seinem Bericht ausführt.

Zusätzlich zu den über elf Millionen Dienststunden, die die JF-Mitglieder geleistet haben, beträgt der Zeitaufwand der Jugendwarte und Betreuer in Sachen ehrenamtliche Jugendarbeit 13 414 Stunden. Absolutes Highlight des zurückliegenden JF-Jahres war das 13. Kreiszeltlager in Oldendorf mit 668 jugendlichen Teilnehmern, erklärte Jugendforumssprecherin Laura Sigston.

Der Fachbereichsleiter Kinderfeuerwehren, Mario Meyer, konnte berichten, dass 176 Jungen und 124 Mädchen in den 24 Kinderfeuerwehren im Landkreis zusammen 2268,5 Dienststunden leisteten.sbr



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