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Nachnutzung des Krankenhaus-Geländes in Stadthagen: Noch ist nicht klar, was abgerissen wird

Kreisverwaltung redet mit

Stadthagen. Was wird aus der Krankenhausimmobilie, wenn es das Krankenhaus nicht mehr gibt? Einstimmig hat der Bauausschuss des Rates der Stadt Stadthagen den Bebauungsplan für das Gelände im Osten der Stadt zur Beschlussempfehlung weitergeleitet. Noch offen ist die Frage, welche Teile des Gebäudes abgerissen werden und welche nicht.

Die Landkreisverwaltung habe nämlich „ein entscheidendes Wort mitzureden“, sagte Bauamtsleiter Gerd Hegemann am Donnerstagabend vor den Ausschussmitgliedern. Die Bauplanung obliegt der Stadt, das Gelände und das Krankenhausgebäude aber gehören dem Landkreis. Der würde gern weniger abreißen als die Stadt.

Problem: Ein Krankenhaus ist baulich auf sehr spezielle Funktionen ausgelegt. Die Gegebenheiten lassen sich nicht einfach auf eine andere Nutzung übertragen. Wie die Ausschussvorsitzende Ute Steidel (SPD) es formulierte: „Wie will man einen Operationssaal in Zukunft anders nutzen?“

Wie mehrfach berichtet, soll auf dem jetzigen Krankenhausareal eine Mischung aus Wohnungen sowie Arztpraxen und anderen Dienstleistern aus dem Gesundheitsbereich entstehen. Um die Planungen dafür abzuschließen, bleibt „nicht mehr viel Zeit“, wie Ausschussmitglied Richard Wilmers (WIR) in der Sitzung sagte. Voraussichtlich 2016 wird das neue Gesamtklinikum für Schaumburg in Vehlen eröffnet. Spätestens dann ist Schluss in Stadthagen.

Die Fläche, um die es geht, ist zehn Hektar groß. Über sechs davon erstreckt sich das Krankenhausgebäude. Teile des Gebäudes will die Stadtverwaltung auch selbst nutzen. Außerdem sollen das Gelände und die Innenstadt verkehrstechnisch aneinander angeschlossen werden.

Apropos Verkehr: Bauamtsleiter Hegemann wies noch einmal darauf hin, dass die Fragen der Nachnutzung „nicht isoliert“ zu betrachten seien. Hegemann konstatierte „einen klaren Zusammenhang mit der Altstadtentwicklung“ (siehe Artikel unten).



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