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Bau kostet Stadt rund 400 000 Euro

Kreisverkehr: Drittes Exemplar ist in Arbeit

Stadthagen (jl). Seit dem gestrigen Dienstag verwandelt sich der Treffpunkt des Ostrings, der Habichhorster Straße und der Adolf-Baar-Straße nach und nach in eine Großbaustelle. In diesem Straßendreieck soll es noch vor dem Jahresende verkehrstechnisch richtig rund gehen. In Bau ist ein Kreisel, den die Stadt Stadthagen sich rund 400 000 Euro kosten lassen will.

Der Plan für den Kreisel ist schon ein paar Jahre alt. Er ist zusammen mit dem Konzept für das Neubaugebiet "An der Sandkuhle" entstanden. Kreisel, weil laut Bauamtsleiter Manfred Fellmann im jetzigen Zustand "die Einfädelung von der Adolf-Baar-Straße auf die Landesstraße problematisch" sei. Kreisel, weil Habichhorster Straße und der Ostring ohnehin reichlich Verkehr zu tragen haben. Und eingedenk der problematischen Anbindung der Baar-Straße, galt und gilt der Kreisel als leistungsfähiger als die Kreuzung an dieser Stelle. Schließlich setzt Fellmann darauf, dass das Neubaugebiet mit noch etlichen freien Plätzen durch den Rundling gestalterisch gewinnen und möglicherweise der Grundstücksverkauf beflügelt wird. Was bei der schon etwas länger zurück liegenden Diskussion über diesen Kreisel noch graue Theorie war, ist inzwischen an anderer Stelle -an der Amtspforte -durch den dortigen Kreisel belegt worden. Der Amtspforten-Kreisel ist nach den Worten von Fellmann auch so etwas wie der bautechnische Pate des jetzt in Arbeit gehenden Rundlings. "Wir nutzen Standards, die wir beim Schlosskreisel erarbeitet haben", erläuterte der Bauamtsleiter in einem Gespräch mit dieser Zeitung. Beim Neuling kommen aber auch Neuheiten zum Zug, die beim Schlosskreisel noch fehlen aber nachgerüstet werden. Fußgängern, die die drei Straßenarme überqueren werden beim neuen und demnächst auch beim älteren Kreisverkehrsplatz über Querungshilfen plus Zebrastreifen wandeln. Das soll für Autofahrer deutlichere Zeichen setzen, und das Fehlen der weißen Streifen war einer der ganz wenigen Kritikpünktchen am Schlosskreisel gewesen. Jetzt zum Auftakt wird die angehende Großbaustelle noch nicht so richtig rundlich aussehen. Die Mitarbeiter der Firma Schweerbau verlegen zunächst eine neue Kanalisation auf der Südseite der Habichhorster Straße auf einer Strecke von einigen hundert Metern eine neue Kanalisation einschließlich neuer Hausanschlüsse. Diese Auftragskomponente ist in jüngster Zeit zum eigentlichen Straßenbau dazu gekommen. Eine Kontrolle mit unterirdischer Kamera hatte ergeben, dass die alte Leitung sich in Selbstauflösung befindet. Bei den Bauarbeiten werden die betreffenden Straßen teilweise auf eine Spur reduziert. Zum Einsatz kommen auch Baustellenampeln.




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