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Kreisforstamt pflanzt 100 000 Bäume

Stadthagen (mw). Der Sturm "Kyrill", der Anfang des Jahres auch auf dem Bückeberg gewütet hat, hält das Kreisforstamt immer noch auf Trab.

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Nachdem dort die umgestürzten Bäume verarbeitet und vorsorgliche Maßnahmen gegen eine mögliche Borkenkäferplage getroffen worden waren, steht nun eine Wiederaufforstung kahler Flächen an. Zum Markieren der für die jeweiligen Baumarten ausgearbeiteten Pflanzflächen setzt das Kreisforstamt das Global Positioning System (GPS) ein. Rund 100 000 Bäume sollen anlässlich der Herbstpflanzaktion auf einer rund 20 Hektar großen, vom Sturm "Kyrill" verwüsteten Fläche im Bereich des Forstamtes Brandshof gepflanzt werden - für jeden vom Sturm umgeworfenen Baum vier neue, sagte Lothar Seidel, Förster im Kreisforstamt. Der aus Eichen, Buchen, Kirschen, Bergahorn und Lärchen bestehende zukünftige Mischwald mit "maximal 20 Prozent Nadelhölzern" soll "möglichst ökologisch stabil" den früheren reinen Fichtenwald ablösen, so der Forstexperte. Dabei werden die Bäume nicht kunterbunt durcheinander gepflanzt, sondern "mosaikartig in der Fläche", damit sich der Wald mit der Zeit dynamisch weiter entwickeln kann. Anhand der GPS-Daten von Klaus Steding (l.) setzt Seidel hier einen Markierungspfahl. Foto: mw



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