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Team Hamelspringe vor Reinerbeck und Brünnighausen

Kreisfeuerwehr organisierte Sternmarsch

Hessisch Oldendorf. Wer am Samstag in der Mittagszeit im Hessisch Oldendorfer Stadtgebiet unterwegs war, begegnete garantiert dem einnen oder anderen jungen Feuerwehrteam: In 57 Gruppen nahmen mehr als 500 Kinder und Jugendliche am Kreissternmarsch der Jugendfeuerwehren (Jfw) des Landkreises Hameln-Pyrmont teil, eine weitere bildete das Kreiskommando.

Von Großenwieden, Heßlingen, Lachem, Fischbeck und Zersen aus führten die fünf Kilometer langen Strecken alle zu einem Ziel: dem Hessisch Oldendorfer Feuerwehrhaus. Unterwegs wurden Aufgaben erledigt, bei denen Teamgeist und Schnelligkeit gefragt waren, aber auch der Spaß nicht zu kurz kam. Da mussten Becher zu Pyramiden gestapelt, Bälle in einer Schubkarre zum Ziel befördert sowie „Leinenbeutel“ geworfen werden. An weiteren Stationen sollten die Mannschaften einen „Löschangriff“ ab Verteiler ohne Wassergabe aufbauen oder aus drei C-Schläuchen einen Zopf flechten. Diese Aufgabe gefiel Rebecca (11) von der Jfw Bisperode besonders gut: „Das ist nicht einfach, die Schläuche sind 15 Meter lang, da müssen wir richtig im Team arbeiten, damit das klappt“, erklärte sie. Der Favorit von Fynn (12) aus der Jfw Klein Berkel ist die Schubkarren-Station: Er setzt sich in die Karre hinein, klemmt sich einen Tennisball zwischen die Füße und wird von zwei Gruppenmitgliedern so schnell wie möglich vom Start zum Ziel und wieder zurück geschoben. Zum Schluss konnten die Teilnehmer noch ein Sudoku und ein Worträtsel lösen – dann gab es in Hessisch Oldendorf für alle etwas zu essen. Schnell füllten sich die Bänke im Feuerwehrhaus, bei strahlendem Sonnenschein ließen sich manche auch im Schatten der Bäume nieder oder setzten sich auf die warmen Pflastersteine. Unterdessen hatte Sascha Eldracher, stellvertretender Stadtjugendwart, mit seinem Team alles für die Siegerehrung organisiert. Hartmut Binder, Vorsitzender des Ausschusses für Feuerwehr und Rettungsdienst, zeigte sich „überwältigt“ von der hohen Teilnehmerzahl und betonte, dass eine Aktion wie der Kreissternmarsch alle zusammenschweißt. Mit Blick auf das Kreiskommando sagte er zu den Kindern und Jugendlichen: „Hier könnt Ihr den Älteren zeigen, wo der Hammer hängt.“ Bürgermeister Harald Krüger erklärte: „Ihr seid die Zukunft für unsere Sicherheit“ und fragte in die Menge: „Hat es Spaß gemacht?“ Mit sichtlichem Vergnügen gelang es Stadtbrandmeister Jürgen Hilpert, den Gruppen ein noch lauteres „Ja“ zu entlocken. Thomas Kuhnert, stellvertretender Kreisjugendwart, dankte der Stadtjugendfeuerwehr Hessisch Oldendorf für die „Supervorbereitung“ des Kreissternmarsches und gab die Platzierungen bekannt: Gewonnen hat die Jugendfeuerwehr aus Hamelspringe mit 398 Punkten vor Reinerbeck (391) und Brünnighausen (361) – das Kreiskommando errang Platz sechs. Die zehn besten Jfw-Mannschaften erhielten Geldpreise.ah




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