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Holst: Jeder dritte Schüler nicht studierfähig / Abwärtstrend deutlich

Kreiselternrat fordert kleine Klassen

Landkreis. Der Kreiselternrat (KER) Schaumburg begrüßt den Meinungswechsel der Landesregierung und freut sich über die nun mögliche Gründung neuer Gesamtschulen. Gerade im Landkreis Schaumburg bestehe für diese Schulform eine große Nachfrage, heißt es in einer Pressemitteilung des KER.

Trotzdem weist der KER darauf hin, dass Schulsysteme nicht die Antwort auf den im europäischen Vergleich schlechten Bildungsstandard sein können. Bei einer Klassengröße von mehr als 32 Kindern hätten Schüler keine Chance, im europäischen Vergleich aufzuholen. In Ländern wie Schweden oder Finnland gebe es dagegen Klassen mit 20 bis 24 Kindern. Vergleiche man den Unterrichtserlass mit der aktuellen Unterrichtsversorgung und den allgemeinen Klassengrößen, werde der Abwärtstrend des niedersächsischen Schulsystems deutlich, schreibt der KER-Vorsitzende Claus Holst. Jeder dritte Schüler sei nicht studierfähig. 30 Prozent der Schulabgänger seien völlig unzureichend ausgebildet, laute das Ergebnis der Pisa-Studie. Der Grund dafür sind nach Meinung des KER fehlende Lehrkräfte. Daher fordern dieser Klassengrößen von 20 bis 24 Schülern sowie eine begabungsgerechte Förderung. Dadurch werde auch die Freude am Lernen und Lehren gesteigert.

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