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Kreis fördert weitere Baudenkmale

Landkreis (jl). Der Kreisausschuss hat jetzt Fördermittel für vier weitere Baudenkmale beschlossen. Im Rahmen der Aktionsprogramme "ProLand" und "ZILE" sind bislang nach Angaben der Kreisverwaltung schon 47 Erhaltungsmaßnahmen an denkmalgeschützten Objekten privater Antragsteller mit einem Antragsvolumen von 5,6 Millionen Euro gefördert worden. Die Sanierungsarbeiten an diesen Objekten sind fast alle abgeschlossen.

Die Zuschüsse des Landkreises für die vier neu geförderten Baudenkmale belaufen sich auf insgesamt 24 044 Euro. Damit können erneut Fördermittel der EU erschlossen werden. Die Förderzusagen werden bereits ohne die Folgeinvestitionen in Ausbau und Nutzung der zu erhaltenden Baudenkmale Bauinvestitionen von etwa 310 000 Euro möglich machen. Jeder vom Landkreis eingesetzte Euro wird damit nahezu die dreizehnfache Investition zur Folge haben. An der Finanzierung der Objekte beteiligen sich auch die betroffenen Gemeinden und das Land Niedersachsen. Als Teil der Gutsanlage Münchhausen in Apelern ist diesmal die Sanierung der Fachwerkfassade des ehemaligen Gärtnerhauses dabei. Der reich verzierte und in Stufen vorspringende Fachwerkgiebel entstand bereits im 16. Jahrhundert und wurde im Jahre 1902 aus einem Hamelner Abbruchhaus nach Apelern versetzt und dort wiederverwendet. Außer diesem Objekt werden außerdem die Sanierung weiterer Nebengebäude des Gutes, die Dach- und Fassadenerneuerung der Zehntscheune des Wasserschlosses in Hülsede und die Fassadensanierung eines Ackerbürgerhauses aus dem 17. Jahrhundert in Lauenau gefördert. Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier betont, die bewilligten Zuschüsse und die Koordinierung der verschiedenen Fördertöpfe bedeuten zugleich auch Wirtschaftsförderung: "Die seit 2001 durchgeführten Erhaltungsmaßnahmen an denkmalgeschützten Objekten hatten immerhin ein Investitionsvolumen von über zehn Millionen Euro einschließlich Folgeinvestitionen. Darin enthalten waren Fördermittel des Landkreises in einer Größenordnung von 776 250. Die daraus resultierenden, handwerklich anspruchsvollen Bauaufträge haben zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei kleinen und mittelständischen Baufirmen beigetragen."




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