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Krankenhausschließung: Verantwortliche stellen sich der Bevölkerung

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VON CHRISTIAN ZETT

SPRINGE. Das könnte ein emotionaler Abend werden: Gut ein Jahr nach der Schließung des Klinikums Springe wollen sich Verantwortliche des Klinikums erstmals seit dem Aus bei einer öffentlichen Veranstaltung der Bevölkerung stellen.

Der Termin dürfte auch eine Reaktion auf die anhaltende Kritik des Runden Tisches Krankenhaus sein. Dort hatten vor allem die Springer Mitglieder zuletzt immer wieder die mangelnde öffentliche Werbung für die Notfallambulanz kritisiert.

Imbiss, Getränke – und die ersten Zahlen

Allerdings ist es nicht die Geschäftsführung des Klinikums, die am Dienstag, 27. September, nach Springe kommt: Vielmehr wollen die Chefärzte des Klinikums Gehrden hier Bilanz ziehen. Einige von Ihnen waren vor der Schließung des heimischen Standorts auch für Springe verantwortlich – und sind es auf dem Papier mit Blick auf die Notfallambulanz bis heute.

Im Kulturheim an der Haller wollen sie von 17 bis 19 Uhr „über die Zusammenführung der stationären Versorgung beider Standorte“ berichten, wie es der kaufmännische Direktor Holger Dorl aus Gehrden formuliert. Für die Besucher gibt es „einen kostenlosen Imbiss und Getränke“ – und laut Dorl erstmals auch Zahlen und eine Bilanz zur Notfallambulanz. „Die Veranstaltung ist uns sehr wichtig“, betont Dorl.

Auf dem Podium berichten im Kulturheim Prof. Jochen Wedemeyer (Innere Medizin), Prof. Marc Merx (Kardiologie), Dr. Martin Memming (Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie) und Dr. Jens Uffmann (Orthopädie und Unfallchirurgie). Wedemeyer und Merx sind offiziell die Leiter der Springer Notfallambulanz mit ihren sechs Betten, die seit September 2015 rund um die Uhr geöffnet ist.

Ob da am Ende der geolante Gastredner Dr. Uwe Mai noch viel Aufmerksamkeit findet, ist fraglich. Er soll an diesem Abend einen Gastvortrag über Krankenhauskeime in Deutschland halten.



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