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Kramer und Wiecha geben Mandate ab

Lindhorst. Die SPD-Ratsherren Helmut Kramer und Andreas Wiecha haben nach Angaben des Lindhorster Gemeindedirektors Jens Schwedhelm Mitte September ohne Angabe von Gründen den Verzicht auf ihre Mandate im Gemeinderat erklärt.

Das Gleiche haben die beiden SPD-Leute auch gegenüber der Samtgemeinde erklärt, so dass jeweils zwei SPD-Sitze im Samtgemeinderat und im Rat der Gemeinde neu besetzt werden müssen. Kramer und Wiecha haben inzwischen nach Angaben einesVorstandsmitglieds im SPD-Ortsverein Lindhorst ihre Austritte aus der Partei erklärt -aus Unzufriedenheit mit der Bundespartei. Kramer und Wiecha galten zumindest zeitweise als Hoffnungsträger der Sozialdemokraten. Mit Kramer als Fraktionsvorsitzenden waren die Sozialdemokraten im Lindhorster Ratnach der Kommunalwahl 2001 angetreten. Der Politiker warf überraschend das Handtuch, als die Fraktion sich mehrheitlich für den Kauf des so genannten Teil B des Dorfgemeinschaftszentrums entschied, den er ablehnte. Zuletzt war der Politiker stellvertretender Gemeindedirektor. Auch diese Funktion muss jetzt neu besetzt werden. Andreas Wiecha war in den Augen von Parteichef Erwin Martin auf Grund seines Fachwissens aus seiner Tätigkeit im Öffentlichen Dienst eine personelle Option für die Zukunft. Einer der Nachrücker -und das sowohl in den Rat als auch in den Samtgemeinderat - wird Martin selbst sein. Der zweite Nachrücker auf der Ratsliste ist Günter Büsing und in den Samtgemeinderat Horst Schimmelpfennig, der die Fraktion im Rat führt.



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