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Wirbel um Umzug der Gemeindeverwaltung

Kräftiges Tauziehen

Lindhorst (jl). Der Abschluss einer neuen Verwaltungsvereinbarung zwischen der Samtgemeinde und der Gemeinde Lindhorst dürfte mit einem kräftigen Tauziehen verbunden sein. Darauf lassen die Ausführungen von Samtgemeindebürgermeister Gerd Busche in der Ratssitzung am Montag schließen.

Zur Debatte steht morgen im Rat der Gemeinde ein Antrag der SPD-Fraktion, der auf einen Umzug der Gemeindeverwaltung in den ehemaligen Hof Gümmer zielt. Dieses "Auseinandernehmen der Verwaltungseinheit" hält der Samtgemeindebürgermeister für "nicht bürgerfreundlich und unwirtschaftlich". Auf jeden Fall hat der Antrag bewirkt, dass die Samtgemeinde dem bis jetzt "heimatlosen" Lindhorster Bürgermeister Hans-Otto Blume (SPD) einen Raum anbietet. Falls die SPD mit ihrem Antrag Erfolg hat, müssen sich die Lindhorster nach Busches Auffassung für ihre eigene Verwaltung eigenes Personal suchen. Die personelle Lage in der Samtgemeindeverwaltung lasse keine Abordnung von Mitarbeitern mehr zu. Für einen Übergang von drei Monaten könne allenfalls der "Amtmann Günther", gemeint ist der frühere Gemeindedirektor Andreas Günther, einspringen - "mehr geht nicht". Die Gemeinde müsse in diesem Fall auch keine anteiligen Personal- und Sachkosten mehr an die Samtgemeinde zahlen -allerdings auch selbst für einen Putzdienst sorgen, fügte Busche hinzu. Als Alternative bot er den Lindhorstern an, die Vereinbarung "stillschweigend" ein Jahr zu verlängern und neue Konditionen auszuhandeln.




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