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Kradfahrer aus Bad Münder tot

Bad Münder/Bremke. Am Osterwochenende haben sich mehrere Verkehrsunfälle ereignet: Ein Mann aus Bad Münder kam am Sonnabend um 18.45 Uhr in der Nähe von Bremke bei einem Frontalzusammenstoß ums Leben. Zwei Autoinsassen wurden schwer verletzt. Bei Eimbeckhausen landete am Ostersonntag ein Rettungshubschrauber neben der B 442. Ein Unfallopfer wurde zur Medizinischen Hochschule nach Hannover geflogen.

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Der tödliche Verkehrsunfall hat sich auf der Landesstraße 588, die Harderode (Landkreis Hameln-Pyrmont) mit Halle (Landkreis Holzminden) verbindet, ereignet. Dort waren das Motorrad eines 59-Jährigen aus Bad Münder und ein Mercedes kollidiert. Der Autofahrer (83) aus Pattensen und sein Beifahrer (54) aus Isernhagen zogen sich schwere Verletzungen zu. Sie wurden mit Notarztwagen zum Hamelner Krankenhaus gefahren. Auch Rettungshubschrauber „Christoph 4“ war im Einsatz. Noch ist unklar, wer den Frontalzusammenstoß verursacht hat. Ein Unfallanalytiker des Polizeikommissariats Bad Münder unterstützte die Polizeibeamten aus Bodenwerder bei der Spurensuche. Die Wracks wurden für Untersuchungen sichergestellt. Die Feuerwehren Bremke, Halle und Bodenwerder leisteten technische Hilfe.

Oberkommissarin Frauke Homölle lobte das Verhalten eines Ersthelfers. Der Holzmindener (40) hatte zunächst die verletzten Insassen aus dem Auto befreit und dann bei dem Kradfahrer Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet.

Die irrige Annahme einer Autofahrerin, sie habe grünes Licht und könne deshalb abbiegen, hat nach Angaben der Polizei am Ostersonntag um 14.35 Uhr zu einem Zusammenstoß bei Eimbeckhausen geführt. Die Frau (62) aus Hannover war mit ihrem Skoda Fabia auf der Bundesstraße 442 von Lauenau in Richtung Bad Münder unterwegs. Ihr Wagen befand sich bereits auf der Kreuzung B 442/K 73, als ihr Mann (68) sie bat, nach Eimbeckhausen abzubiegen. Da die 62-Jährige die Ampel für Linksabbieger bereits passiert hatte und sie deshalb nicht sehen konnte, wann sie auf Grün umspringt, beschloss sie, so lange in den Rückspiegel zu schauen, bis ein Fahrer losfährt. Als sich hinter ihr auf der Abbiegespur ein Wagen näherte, nahm sie an, sie könne nun abbiegen. Tatsächlich hatte jedoch ein mit einem Ehepaar (61, 68) aus Hannover besetzter VW Polo, der ihr auf der B 442 entgegenkam, freie Fahrt. Da die Skoda-Fahrerin eine Vorerkrankung an der Wirbelsäule hat, forderte der Notarzt den Hubschrauber „Christoph 4“ an. Ihr Mann trug einen Rippenbruch davon.ube



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