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Doppel-Übung in Wiedenbrügge / Arbeit mit Wärmebildkamera

Kooperation muss besser werden

Samtgemeinde Sachsenhagen (jpw). Rund 100 Feuerwehrleute aus den acht Feuerwehren der Samtgemeinde Sachsenhagen sind zu Einsätzen in die ?Alte Schule' und zu einem abgelegenen Bauernhof nach Wiedenbrügge ausgerückt.

Um 19.10 Uhr heulten in einem Teil der Samtgemeinde Sachsenhagen erstmals die Sirenen. Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Wiedenbrügge-Schmalenbruch, Bergkirchen, Wölpinghausen und Hagenburg eilten zur Scheune des abgelegenen Hofs Grossmann, um dort ein "Feuer in einer Scheune" zu löschen - so hatte es Gemeindebrandmeister Joachim Muth für die jährliche Übung vorgegeben. Es sei nicht auszuschließen, dass sich noch einige Personen in dem Gebäude befänden. Die eingesetzten Atemschutzgeräteträger trugen schließlich drei Personen mit angenommener Rauchvergiftung und weiteren Verletzungen ins Freie. Um 19.30 Uhr heulten die Sirenen im anderen Teil der Samtgemeinde: Für die Feuerwehren aus Sachsenhagen, Nienbrügge, Auhagen und Düdinghausen wurde "starke Rauchentwicklung aus dem Dachstuhl der ?Alten Schule' in Wiedenbrügge" gemeldet. Der "Brandherd" sollte sich im ersten Stock des Gebäudes befinden, wo sich angeblich noch eine Turngruppe aufhielt. Dort fanden die Einsatzkräfte vier "Opfer", die sie ins Freie brachten. Muth hatte beabsichtigt, in diesem Jahr eine "Brandbekämpfung mit Menschenrettung" zu üben. Als Fazit aus der Großübung zog er unter anderem, dass die Zusammenarbeit zwischen den Ortsfeuerwehren verbessert werden muss. Auch die Wärmebildkamera, die sich seit einiger Zeit im Besitz der Ortsfeuerwehr Altenhagen-Hagenburg befindet, muss nach Ansichtdes Gemeindebrandmeisters künftig noch effektiver von allen Ortsfeuerwehren genutzt und zur vorbeugenden Bekämpfung von Brandnestern genutzt werden. Zu diesem Zwecke wurde im Anschluss an dieÜbung in der Scheune des Hofes Grossmann die Kamera den Ortsbrandmeistern noch einmal vorgeführt.




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