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Schaumburger Jugendchor zwischen umjubelten Konzerten und den Sehenswürdigkeiten der USA

Konzerttournee bietet fantastische Erlebnisse

Bückeburg. Am vergangenen Sonntag ist der Schaumburger Jugendchor von einer 15-tägigen Konzertreise durch den Südwesten der USA zurückgekehrt. Tolle Eindrücke, eine Reihe von Konzerten und jede Menge touristische Höhepunkte haben die 44 Reiseteilnehmer erlebt.

Mitten in der Nacht waren 39 Sänger um Chorleiter Andreas Mattersteig zum Flughafen Düsseldorf aufgebrochen. Begleitet wurde die Gruppe von Vera Spindel als Pianistin, Elke Jonaitis, Michaela und Jörg Nitsche waren als Betreuer dabei. Via Atlanta ging es nach San Francisco und von dort in den Vorort Palo Alto, der nach 29 Stunden erreicht wurde. In den Gastfamilien der "Cantabile Youth Singers" untergebracht, galt Tag eins dem Kennenlernen. Am Nachmittag trafen sich beide Chöre zur Probe. Den Abschluss des Tages bildete ein Pot-Luck-Dinner (Mitbringbüfett). Am nächsten Tag stand Sightseeing in Downtown San Francisco auf dem Programm: Die Kameras klickten. Höhepunkt war das Überqueren der Golden Gate Bridge - zu Fuß. Am Abend dann das erste große Konzert in einer herrlich gelegenen Kirche. Es war trotz der anstrengenden Anreise sehr gelungen. Mit anhaltendem Beifall wurden beide Chöre verabschiedet. Man versprach, sich in Deutschland wieder zusehen. Nächster Gastchor war der "Phoenix Childrens Chorus", den die Bückeburger nach viertägiger Busreise erreichten. Die Zwischenstopps hatten es in sich. Am ersten Tag ging es zum "Yosemite Nationalpark". Eine bezaubernde Landschaft in Mitten von Bergen und mit riesigen Bäumen lud zu einer Wanderungzu den Yosemite Falls ein. Es hatte schon seit Monaten nicht mehr geregnet, und so floss kein Tropfen Wasser über die Felskante. Am nächsten Tag ging es dann durch die Wüste in die Glitzermetropole Las Vegas. Ein Stück des Weges dorthin führte über den berühmten Highway "Route 66". Abends beim Bummeln über den "Strip" wurden die Bückeburger Zeugen der legendären Piratenschlacht; vor dem Bellagio konnten sie die atemberaubenden Wasserspiele beobachten. BeimAbstecher ins berühmte Hotel "Venezian" ließen sich die Sänger angesichts des - nachgebauten - Markusplatzes und der Gondeln auf den Kanälen zum Singen eines italienischen Liebesliedes hinreißen. Atemberaubende Einblicke am nächsten Tag versprach der Grand Canyon. Auf dem Rückweg wurde der Bus von einer Herde Elche gestoppt. Fans muss man halt haben. Der nächste Tag führte hinein in den Wilden Westen. Beim Halt in Sedona bezauberte die malerische Landschaft mit ihren roten Felsen, die vielfach als Kulisse für viele der alten Western mit John Wayne und den anderen Wildwest-Haudegen herhalten musste. Am frühen Abend wurde Phoenix in Arizona erreicht. Nach einer kurzen Begrüßung und einem gemeinsamen Pizzaessen wurde geprobt. Was für ein Klang in der schönen Kirche. Schon imposant: Bei den Gemeinschaftsliedern standen über 100 Kinder auf der Bühne. Um "High Noon" am nächsten Tag stand gemeinsames Bowlen auf dem Programm. Zum Glück "indoor", denn draußen war das Thermometer auf 40 Grad geklettert. Heiß her ging's auch beim gemeinsamen Konzert am Abend: ausverkaufte Kirche, tolle Atmosphäre, Stehbeifall zum Schluss. Am Sonntagmorgen gleich das nächste Konzert: Im Rahmen eines katholischen Gottesdienstes sollte der Schaumburger Jugendchor 45 Minuten aus seinem Konzertrepertoire singen. Versteckt hinter dem Altar, wurden bereits zehn Minuten vor Beginn des Gottesdienstes die Anwesenden mit Musik begrüßt - eine völlig neue Erfahrung zu singen, ohne sein Publikum sehen zu können. Am Montagmorgen hieß es dann: Abschied nehmen. Den Tag verbrachen die Bückeburger in einer Shopping Mall, um Souvenirs zu kaufen. Am Abend wurden die Familien gewechselt. Gastgeber war jetzt der "Phoenix Girls Choir". Nach einer kurzen Stellprobe und einem Dinner folgte das dritte Konzert innerhalb von drei Tagen. Jetzt machte sich die Anstrengung doch bemerkbar, und leider mussten einige Sänger vorzeitig aufgeben. Klima, Schlafmangel und die vielen Eindrücke hatten manchem arg zugesetzt. Routiniert brachte der Chor aber auch dieses Konzert zu Ende und wurde anschließend mit viel Applaus verabschiedet. Am nächsten Tag ging die Reise dann zur alten Westernstadt "Goldfield Ghosttown". Hier wurde 1891 viel Gold gefunden und in Minen abgebaut. Man fühlte sich in die Zeit des Goldrausches zurückversetzt. Im Anschluss ging es mit dem "Dolly Steamboat" zur Kreuzfahrt auf dem Lake Canyon - Seele baumeln lassen war die Devise. Im Raum Los Angeles warteten in Anaheim die Heimat von Mickey Maus und das Disneyland, eine Stadtrundfahrt durch Downtown L.A., Hollywood, Beverly Hills, Santa Monica Beach, ein Thermometer, das unglaubliche 45 Grad zeigte, ein letztes, wehmütiges Bad im Hotelpool - dann ging's zurück nach Bückeburg.




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