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Polizei setzt ihr Gratisangebot fort / Individuelle Kennung für Räder

Kontaktbeamtin macht auch als Codier-Expertin eine gute Figur

Bückeburg (bus). Die Bückeburger Polizei setzt ihre Fahrradcodieraktionen fort. Hauptverantwortlich für das kostenlose Serviceangebot ist nach dem Wechsel in der Position der Kontaktbeamten Swintha Buhrmester. "Wir haben sie sozusagen ins kalte Wasser geworfen, beim zweiten Fahrrad war sie an der Reihe", schilderten die Kollegen Gabriela Dehne und Werner Kurzmann den Einstieg Buhrmesters.

Das Trio hatte im Quartier an der Ulmenallee mehr als 50 Anfragen zu bewältigen. Wobei es außergewöhnlich viele neue Drahtesel mit älteren Besitzern verzeichnete. Offensichtlich stiegen rüstige Senioren vermehrt vom Auto aufs Fahrrad um, lautete eine mögliche Erklärung. Während der Codierung wird dem Fahrradrahmen eine individuelle, auf den jeweiligen Eigentümer abgestimmten Erkennungsnummer eingefräst, mit deren Hilfe deutschlandweit jedes gekennzeichnete Rad seinem Besitzer zugeordnet werden kann. Die Kennzeichnung könne zwar den Diebstahl nicht verhindern, erklärte Buhrmester. Da sie aber nur sehr schwierig zu entfernen sei, und der Eigentümer in einer Datenbank registriert werde, könne bei Kontrollen unverzüglich festgestellt werden, wem der fahrbare Untersatz tatsächlich gehöre. Das Kommissariat stimmt derzeit weitere Termine in den umliegenden Ortschaften ab. Orte, Tage und Uhrzeiten werden zeitnah in der Landes-Zeitung bekannt gegeben.




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