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Bauamt bereitet mehr als zehn Projekte zur Antragstellung vor / Schwerpunkt energetische Sanierung

Konjunkturpaket: Planung mit Unbekannten

Bad Münder (jhr). Wie groß das Paket ist, steht schon seit einigen Wochen fest. Doch was genau drinsteckt, ist nach wie vor unklar. Eine nicht ganz unwichtige Frage – zumal in einer Stadt, die sich sehr genau überlegen muss, wie sie den aufzubringenden Eigenanteil finanzieren kann. Das Thema Konjunkturpaket II beschäftigt derzeit intensiv die Mitarbeiter des Bauamtes.


Schon relativ früh stellte die Verwaltung der Politik eine Auflistung vor, wie die Gelder aus der Pauschalförderung des Konjunkturpaketes verwendet werden könnten. 590 000 Euro wird Bad Münder daraus erhalten, muss 13,8 Prozent dieses Betrages kofinanzieren. Das Geld soll in Projekte in der Kernstadt und den Ortsteilen investiert werden. „Wir konzentrieren uns im Schwerpunkt auf die Bereiche Schule und Sport“, sagt Carsten Reiss, im Bauamt mit der Koordinierung der Vorbereitung befasst. Mehr als zehn Projekte bereiten die Mitarbeiter des Hochbau-Bereiches vor – die Liste, für die der Verwaltungsausschuss unmittelbar nach Bekanntwerden der wahrscheinlichen Fördersumme Ende Januar grünes Licht gegeben hatte. Mit dabei sind Projekte zur Verbesserung der Bildungsinfrastruktur, insbesondere Investitionen in die energetische Erneuerung von Gebäuden. Die Turnhalle in Bakede findet sich auf dieser Liste ebenso wie die Sporthallen in Eimbeckhausen und Hachmühlen. Sanierungsbedarf besteht bei den Grundschuldächern in Flegessen und Hachmühlen, auch für diese Vorhaben könnten Gelder verwendet werden. Vorbereitet wird derzeit auch die Modernisierung der Pumpentechnik in allen Grundschulen sowie die energetische Sanierung der Kindertagesstätte Laurentiusweg.

Gearbeitet wird unter großem zeitlichen Druck – bis Ende März will die Verwaltung die Vorbereitungen so weit abgeschlossen haben, dass Förderanträge gestellt werden können.

Ein besonderes Problem: Die bisher bekannten Regelungen zur Verwendung der Mittel sehen vor, dass die Vorhaben „zusätzlich“ zu bereits geplanten Maßnahmen erfolgen – damit würden Projekte, die bereits im Haushaltsplan stehen, außen vor bleiben, dürfen aber nicht im Gegenzug gestrichen werden.

In der kommenden Woche soll in der Verwaltung auch intensiv über die Projekte beraten werden, für die außerhalb der Pauschalförderung Mittel beantragt werden sollen.

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