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Stadt rechnet im laufenden Jahr mit 500 000 Euro zusätzlich / Gewerbesteuer bleibt Sorgenkind

Konjunktur beschert steigende Einnahmen

Bückeburg (rc). Die anspringende Konjunktur und der damit verbundene Anstieg der Steuereinnahmen deröffentlichen Hand hinterlässt auch positive Spuren im Haushalt der Stadt Bückeburg. Insgesamt erwartet Stadtkämmerer Horst Tebbe am Ende dieses Jahres Mehreinnahmen von rund 500 000 Euro. Sie sollten genutzt werden, um die gesetzlichen Rücklagen aufzufüllen und Fehlbeträge auszugleichen, beugte der Kämmerer gleich möglichen Begehrlichkeiten vor, eventuell doch noch die eine oder andere Investition zu tätigen.

Sorgenkind bei den Einnahmen bleibt nach wie vor die Gewerbesteuer. Einnahmen von 4,5 Millionen sind in den Haushalt eingestellt, nach den bisherigen Schätzungen werden aber wohl nur 4,05 Millionen Euro eingenommen. Tebbe: "Ich bin aber nicht ganz pessimistisch, wir müssten die 4,5 Millionen erreichen können." Besser sieht es bei den Einnahmen aus den Anteilen der Einkommensteuer aus. Die erste Rate liegt um 24 Prozentüber der von 2005: 1,018 Millionen Euro statt 872 000 Euro 2005. Auf das ganze Jahr betrachtet, rechnet der Kämmerer mit 5,5 Millionen Euro Anteilen aus der Einkommensteuer: 4,75 Millionen sind im Haushalt veranschlagt. Bei den Schlüsselzuweisungen erwartet die Kämmerei nun Einnahmen von vier Millionen Euro, 200 000 Euro mehr als bisher geplant.

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