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Kommentar: Freundschaft als Chance

Warum Städtepartnerschaften für die zwischen Springe und Milicz vor allem eine Chance für Polen sind, kommentiert NDZ-Volontärin Patricia Szabo.

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Patricia Szabo Volontärin zur Autorenseite

Seit in Polen die nationalkonservative PiS-Regierung (Recht und Gerechtigkeit) an der Macht ist, befindet sie sich immer häufiger im Streit mit der EU, die sich nicht nur als Wirtschafts-, sondern auch als Wertegemeinschaft begreift. In unserem Nachbarland werden Integration, LGBTQ-Rechte, die Rechtsstaatlichkeit oder freie Presse nicht immer genau genommen. Mit anderen Worten: Die polnische Regierung ist drauf und dran, mitten in Europa eine Autokratie zu etablieren. Mit einer deutsch-polnischen Städtepartnerschaft wie der zwischen Militcz und Springe bietet sich für Länder wie Polen durch Kooperationen und Freundschaften die Chance, die europäische Idee wieder greifbarer zu machen, denn: Gerade in der Jugend, die oft eine nicht so eine konservative Weltsicht hat, ruht die Hoffnung auf mehr Europafreundlichkeit und Toleranz. Bleibt zu hoffen, dass der antidemokratische Kurs unserer Nachbarn in der Zukunft nicht auf die Städtepartnerschaft abfärbt.




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