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Kombilohn: Neun Fälle

Landkreis (wil). "Mit einer gewissen Zufriedenheit" hat der CDU-Landtagsabgeordnete Friedel Pörtner auf die neuesten Daten zum Kombilohn in Niedersachsen reagiert. Hätten die Repräsentanten der ARGE in Stadthagen bisher immer zum Ausdruck gebracht, dass sie mit den konventionellen Mitteln der Arbeitsbeschaffungsmodelle Arbeitslosen helfen könnten und das niedersächsische Modell "eigentlich überflüssig" sei, so wird aus der neuesten Statistik laut Pörtner deutlich, dass es "vom Sommer 2007 bis 20.9. 2007" neun Fälle bei der ARGE in der Kreisstadt gegeben hat, bei denen das Kombilohn-Modell der Landesregierung zum Tragen gekommen sei.

"Im Sommer 2007 war die ARGE hier noch Schlusslicht hinsichtlich der Umsetzung des niedersächsischen Modells, weil es noch keinen Fall der Umsetzung im Landkreis Schaumburg gegeben hatte. Dieses hatte auch zu entsprechenden Reaktionen des Ministerpräsidenten, geführt. Nun nimmt die ARGE in Schaumburg einen Platz im letzten Drittel der Kombilohn-Statistik auf Landesebene ein und es bleibt zu wünschen und zu hoffen, dass die Tendenz weiter nach oben geht", erklärte Pörtner. Außerdem wies er darauf hin, dass mit diesem Vorgehen der ARGE-Repräsentanten dem SPD-Landesvorsitzenden Garrelt Duin der "politische Wind aus den Segeln genommen worden sei". Duin sei im vergangenen Mai während einer SPD-Veranstaltung in Hespe mit "scharfen Tönen" gegen das Modell von Wulff "zu Felde gezogen". Er haben die hiesige SPD aufgefordert "dieser schlechten Lösung die Stirn zu bieten".




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