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Wendig und praktisch: Der Kleinstwagen macht auch außerhalb der Stadt seine Sache gut

¦kodas kleines Raumwunder: der Citigo

Autor:

Burkhard Assmus

¦koda trumpft auf mit seinem jüngsten und kleinsten Spross: dem Citigo. Er ist technisch dem Up von Volkswagen und dem Mii von Seat gleich. Also ein Dreierpack aus dem VW-Konzern. Die Autos unterscheiden sich im Wesentlichen an der Frontpartie und beim Preis. Die Skala beginnt mit dem Mii bei knapp 9000 Euro, der Citigo ist 500 Euro teurer, für den Up müssen noch mal 500 Euro mehr auf den Tisch gelegt werden. Fahrleistungen? Im Grunde bei allen gleich. Als Testbeispiel dient hier der Citigo. Abfahrt.

Oh, recht viel Platz in der kleinen Murmel. Würde man angesichts der Außenmaße (Länge 3,56 Meter, Breite 1,65 Meter und Höhe 1,48 Meter) gar nicht vermuten. Aber der ziemlich lange Radstand von 2,42 Metern macht die Fahrgastzelle zum Raumwunder für vier Personen. Selbst hinten geht’s auch auf längeren Reisen bequem zu. Den Einstieg erleichtert beim Dreitürer die sogenannte „Easy Entry“-Funktion. Und immerhin: Der Kofferraum fasst 251 Liter, bei umgeklappter Rückbank wächst das Volumen auf beachtliche 951 Liter.

Fahrspaß? Hat man! Der Citigo ist wendig (wäre auch komisch, wenn er es nicht wäre bei den Maßen…) und flink. Dafür sorgen Dreizylinder-Benzinmotoren (999 Kubikzentimeter Hubraum) mit 44 oder 55 kW (60 oder 75 PS). Dass er auch sicher ist, steht außer Zweifel, erst recht, nachdem die Bestwertung von fünf Sternen im Euro NCAP Crashtest erreicht wurde. Für einen Kleinstwagen ein größtmögliches Kompliment und ohne Frage Kaufanreiz für viele Autofahrer. Da kommen übrigens eine ganze Menge Menschen in Betracht: junge Studenten, Best Ager, Wenig-Fahrer, Familien, die ein zweites oder drittes Auto brauchen. Und es wird vermutlich nicht lange dauern, bis auch der erste Pizza-Bringdienst auf die wendigen Qualitäten des Citigo setzt. Ob der sich dann die einfache „Active“-Version, die „Ambition“ oder „Elegance“ leistet, hängt vom Preis ab. In allen drei Varianten kommt jedenfalls der Kopf-Thorax-Seitenairbag für Fahrer und Beifahrer zum Einsatz. Er sorgt zusammen mit weiteren Features für ein in dieser Klasse vorbildliches passives Sicherheitspaket.

Vor allem in Europa soll der Citigo neue Kundengruppen für ¦koda erobern. Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Winfried Vahland ist jedenfalls sicher: „Wir sind mit dem Citigo in einer Fahrzeugklasse präsent, die heute weltweit für fast zehn Prozent des Automobilmarktes steht. Ein Viertel aller Verkäufe entfällt auf den europäischen Markt. Die Nachfrage nach kleinen Automobilen mit geringem Verbrauch, attraktivem Preis und günstigen Unterhaltskosten wird in den kommenden Jahren zunehmen. Der Citigo kommt genau richtig.“

Ein Novum in Sachen Sicherheit ist der neue aktive Bremsassistent „City Safe Drive“. Die optionale City-Notbremsfunktion wird automatisch bei Geschwindigkeiten von unter 30 km/h aktiv und registriert per Lasersensor die Gefahr eines drohenden Aufpralls. Abhängig von Tempo und Verkehrssituation kann der automatische Bremseinsatz die Schwere eines Aufpralls verringern oder sogar ganz verhindern. Damit wird das Risiko von innerstädtischen Auffahrunfällen deutlich reduziert. Der Citigo ist zusammen mit dem VW up! und dem Seat Mii das bislang einzige Fahrzeug im Segment der Kleinstfahrzeuge mit dieser Notbremsfunktion.

Heute schickt Skoda den Citigo ins Rennen um die Gunst der Kunden. Mit ihm möchte man auch neue Kundengruppen erreichen. Zum Beispiel „Digital Natives“ und „Best Agers“, wie es neuerdings heißt.

Fotos: we.




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