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Kobolde und Knorpelkirschen

RINTELN. Auf die traditionelle Wanderung in den Sommer begleitete Rintelns Wanderführer Karl-Martin Pacholek 24 Landfrauen auf den Kirschenrundwanderweg RI20 in Todenmann und wusste so manches zu erzählen. Der Wanderweg wurde 2013 von seinem Initiator, dem damaligen Vorsitzenden des Verschönerungsvereins Todenmann, Gerd Beu, eröffnet. Der vier Kilometer lange Weg führt durch Ober- und Unterdorf und natürlich säumen zahlreiche Kirschbäume die Strecke. Im Kirschendorf zählt man 500 Kirschbäume und 32 Sorten mit so klangvollen Namen wie Kronprinz von Hannover, Fromms Frühe Herzkirsche, Bernsteinkirsche Maibigarreau oder die Weiße Spanische.

Neben vielen Kirscheninfos erzählte Pacholek natürlich aus dem Leben des Weserlied-Dichters Franz von Dingelstedt, der in diesem Jahr 205 Jahre alt geworden wäre. Bei Vereinsmitglied Ursel Schmidt wurde die Wandergruppe mit einem Umtrunk auf der Terrasse erfrischt. Außerdem gab es hier Auszüge aus Grimms Märchen vom Kobold in der Mühle, die einst im Wäldchen gleich hinter Schmidts Haus gestanden haben muss.

Gern hätten die wanderlustigen Damen hier länger verweilt, doch der listige Westwind trug Kaffeeduft herüber und durch den Koboldwald und zwischen Kornfeldern hindurch ging es zurück zum Café „Haus Waltraut“, wo leckerer Kuchen und eine gute Tasse Kaffee serviert wurden. Mit allen vier Versen des Todenmanner Heimatliedes aus der Feder von Paul Egon Mense fand der Spaziergang einen passenden musikalischen Ausklang.




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