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Investor will parallel zum offiziellen Bauleitplanungsverfahren weiter planen

Klosterkarree: Baubeginn nicht vor Frühjahr nächsten Jahres

Rinteln (wm). Klosterkarree-Projektentwickler Werner Muntau aus Gütersloh war am Dienstagnachmittag zu einem Gespräch mit Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz und Baudezernent Reinhold Koch im Rintelner Rathaus, um weitere Schritte zur Realisierung des Projekts zu besprechen.

Muntau erläuterte, um keine Zeit zu verlieren, werde man parallel zum offiziellen Bebauungsplan-Verfahren weiterarbeiten, sobald 70 Prozent der Flächen durch Vorverträge gesichert sind. Zurzeit würden Verkaufsgespräche mit Grundeigentümern geführt wie auch mit "Altmietern". Hier gelte es, einen "kaufmännisch vertretbaren Preis auszuloten" - Rinteln sei eben nicht mit Hamburg zu vergleichen. Muntau versicherte, er sei nach wie vor vom Standort Rinteln "begeistert". Bestätigt habe ihn hier auch das Einzelhandelsgutachten, das noch ein Kaufkraftpotenzial in der Stadt sieht. Muntau kann die zurzeitlaufende politische Diskussion um das geplante Einkaufszentrum an der Bahnhofstraße nachvollziehen, sieht hier allerdings keine unmittelbare Konkurrenz für das Klosterkarree. Hier werde eine andere Käuferschicht angesprochen. Aldi ziehe nur um, ebenso Deichmann. Die Frage sei, in welcher Größenordnung sich ein weiterer Nahversorger dort etabliert, hier könne sich ab 800 Quadratmetern neuer Verkaufsfläche eine neue Wettbewerbssituation ergeben. Von Vorteil sei, so Muntau, dass man beim Klosterkarree nicht "jungfräulich" anfangen muss, sondern Altmieter bereits zugesagt hätten, nach der Neugestaltung wieder einzuziehen. Muntau schätzt die Dauer des Bauleitplanungsverfahrens auf etwa ein Jahr. Vor Frühjahr 2009 werde man sicherlich nicht mit den Bauarbeiten beginnen können. Für die Erschließung des Klosterkarrees gebe es mehrere Optionen.




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