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Wie kann noch mehr Energie gespart werden? Was können wir gegen die Erderwärmung tun?

Klimaschutz vor der Haustür

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der Klasse 4 b der Grundschule Salzhemmendorf

Hameln. Für unsere Grundschule ist der Klimaschutz ein wichtiges Thema, darum beschäftigen wir uns dauerhaft damit. Aus diesem Grund erhielt unsere Schule dieses Jahr von der Klimaschutzagentur Weserbergland und dem Landkreis Hameln-Pyrmont einen Preis. Hierdurch angeregt entstanden in unserer Klasse die Fragen, welche Aufgaben hat die Klimaschutzagentur und können wir dort noch mehr Tipps zur cleveren Nutzung von Energie zum Schutz des Klimas erhalten? Um hierauf Antworten zu bekommen, besuchten wir die Klimaschutzagentur in Hameln mit einer Menge Fragen im Gepäck.

Dort erklärten uns der Klimaschutzmanager Dorian Maerten und die Pressereferentin Larisa Purk, dass die Klimaschutzagentur eine gemeinnützige und unabhängige Einrichtung ist. Das bedeutet, sie wird getragen von Kommunen, Energieunternehmen und dem eigenen Förderverein im Umkreis des Weserberglandes. Ihre Aufgabe ist es, Privatleute, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen darin zu beraten, wie sie umweltbewusst mit der Energie umgehen und durch energiesparendes Handeln auch noch selber Geld sparen können. Außerdem führen sie gemeinsame Veranstaltungen zu den Themen Klimaschutz, Energiesparen beim Modernisieren von Häusern und zur Nutzung von erneuerbaren Energien mit anderen umweltschutzinteressierten Einrichtungen durch.

Dann ging es ans praktische Energiesparen. Dazu führte Herr Maerten mit uns interessante Experimente durch. Wir bekamen die Aufgabe, mit einem Helligkeitsmessgerät, dem Lux-Meter, die hellste und dunkelste Stelle in den Räumen der Agentur zu finden. Das war sehr spannend, denn sehr schnell konnten wir mit dem Gerät feststellen, dass die Beleuchtungsstärke an den einzelnen Stellen im Raum sehr unterschiedlich ist. Unsere Mädchen nahmen sich sogar gegenseitig auf die Schultern, um direkt an der Deckenlampe den Lux-Wert zu messen. Leider war es an diesem Tag stark bewölkt, sonst hätten wir sicherlich die hellste Stelle an den Fenstern gefunden, denn die größte Lichtquelle ist ja unsere Sonne. Uns wurde klar, dass Energie gespart werden kann, wenn zum Beispiel nicht ständig der gesamte Raum, sondern nur seine dunkleren Bereiche beleuchtet werden.

Wissenswertes lernten wir über den „Standby-Betrieb“ von Elektrogeräten. Standby verbraucht zwar nur wenig Strom, aber über das Jahr summiert sich der Energieverbrauch zu einem stattlichen Wert. Über eine Steckerleiste mit Schalter kann der Standby-Betrieb ganz abgeschaltet werden. Bei einem Rauch-Test in einem kleinen Modellhaus war deutlich zu sehen, wie man wirkungsvoll und schnell verbrauchte Luft durch „Stoßlüften“ gegen frische austauschen kann. So verliert der Raum nur wenig Wärme beim Lüften.

Wie viel Wasser ist nötig zum Händewaschen? Mit einem besonderen Messbecher konnten wir feststellen, dass es schon einen großen Unterschied im Wasserverbrauch ausmacht, wenn der Wasserhahn nur etwas weiter auf- oder zugedreht wird.

In dem Film „Leben mit der Energiewende“ vom Umweltaktivisten Frank Farenski lernten wir viel über die Stromerzeugung durch den Einsatz erneuerbarer Energien wie Wind- und Sonnenenergie sowie Biomasse. Durch die eindrucksvollen Erfahrungen haben wir uns vorgenommen, noch bewusster mit der Energie und der Umwelt umzugehen und auch unsere Erwachsenen dazu anzuregen. Das Thema wird uns nun weiterhin intensiv beschäftigen.



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