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Mit dem neuen Fabia Combi gelingt Skoda der Spagat zwischen Lifestyle und Funktionalität

Kleiner Abenteurer

Autor:

von Markus BeiMs

Nizza. Skoda startet mit einer guten Nachricht ins neue Jahr: „Es ist uns 2014 erstmals in der 119-jährigen Firmengeschichte gelungen, in einem Kalenderjahr mehr als eine Million Fahrzeuge zu verkaufen“, erklärte Imelda Labbé, Geschäftsführerin Skoda Auto Deutschland, bei der Präsentation der dritten Generation des Skoda Fabia Combi. Das ist ein Plus von knapp 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die neue Formensprache von Skoda lässt selbst den früher einmal etwas bieder daherkommenden Fabia Combi zum Hingucker avancieren. Ein Lifestyle-Variant, bei dem Form über Funktion steht, will der Fabia Combi allerdings nicht sein. „Der Fahrgastraum ist größer als beim Vorgänger, und auch das Laderaumvolumen hat gegenüber der zweiten Generation um 25 Liter zugelegt“, erläutert Skoda-Pressesprecher Christof Birringer. 530 Liter fasst der Kofferraum, bei umgeklappter Rücksitzbank sind es gar 1395 Liter. Damit hat der Wagen laut Birringer das „beste Platzangebot seiner Klasse“.

Um dem höheren Leistungsbedarf eines vollgepackten Kombis gerecht zu werden, verzichtet Skoda auf den kleinen 1,0-Liter-Einstiegsbenziner mit lediglich 44 kW/60 PS. Ansonsten kommen genau jene drei Benziner (55–81 kW/75–110 PS) und zwei Diesel (66–77 kW/90–110 PS) zum Einsatz, die auch die Limousine antreiben. Erweitern wird das Motorenangebot ab Herbst 2015 zudem eine 55-kW/75-PS-Green-Line-Dieselvariante, die mit einem Normverbrauch von lediglich 3,1 Litern Diesel (82 g CO2/km) auskommen soll. Volumenmodel wird der 1,2-Liter-TSI-Benziner mit 66 kW/90 PS werden.

Der in den drei Ausstattungsvarianten Active, Ambition und Style erhältliche Fabia Combi ist in allen Motorisierungen lediglich 600 Euro teurer als die kleinere Limousine. Bereits ab 13 090 Euro ist Combi-Fahren bei Skoda möglich. Das kostet der 1,0-Liter-Benziner mit 55 kW/75 PS in der Active-Ausstattungslinie. Preisbewusste Familien kommen ebenso auf ihre Kosten wie aktive Freizeitsportler. Um das zu demonstrieren, baute Skoda bei der Präsentation eigens einige Abenteuerwelten auf: zwei Mountainbikes, Igluzelt, Gaskocher, Klappsitze und Proviant sowie weiterer Hausrat sollen ohne Probleme in den Laderaum passen.

Analog zur Limousine zieht der 1,4-Liter-TDI-Einstiegsdiesel mit 66 kW/90 PS munter los und genügt sowohl auf Landstraßen als auch auf der Autobahn den Ansprüchen eines Kleinwagen-Kombis. Untertouriges Fahren mag der Selbstzünder zwar nicht so gern, doch das Fünf-Gang-Schaltgetriebe flutscht derart sanft, dass selbst schaltfaule Fahrer plötzlich gerne kuppeln werden. Wer dann doch lieber den Automaten schalten lässt, kann im 1,2-Liter-Benziner (81 kW/110 PS) sowie im 1,4-Liter-Selbstzünder (66 kW/90 PS) auch ein Sieben-Gang-DSG-Getriebe ordern.

Fehlen darf natürlich selbst im Kleinwagensegment nicht die Möglichkeit, das Auto in „ein rollendes Smartphone“ zu verwandeln, wie es Labbé formuliert. Die Vernetzung von Fahrzeug und Smartphone ermöglicht das „Spiegeln“ von Daten des Telefons auf den Monitor des Autos. Bestens vernetzt ist der Fabia-Combi-Pilot auch mit der Smartgate-Funktion. Hiermit lassen sich Fahrzeugdaten speichern und unterwegs abrufen. Ab Mai ist auch ein fest installiertes Navigationssystem erhältlich.

Wenn der Kombi jetzt mit der Limousine in Konkurrenz tritt, dürfte so mancher ernsthaft ins Grübeln geraten. Wie bereits erwähnt, beträgt der Aufpreis für den Combi lediglich 600 Euro.



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