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Ersteörtliche Meisterschaft und Schaumburger Liga-Finale im Boule bestritten

Kleinenbremer Spieler entpuppen sich als wahre Favoriten-Killer

Kleinenbremen (ly). Mit einer souveränen Vorstellung haben sich Jürgen Breier, Markus Jakobs und Wolfgang Winkler die erste Kleinenbremer Boule-Meisterschaft gesichert. In der Finalrunde gewann das erfolgreiche Team alle drei Spiele und kam auf 6:0 Punkte.

Die drei erstplatzierten Mannschaften der Kleinenbremer Boule-Me

Rang zwei belegten mit 4:2 Zählern sowie nur einer Niederlage gegen die späteren Meister Ernst Aldag, Guido Beckmann und Peter Gottwald. Auf dem dritten Platz landeten Jürgen Heiser, Susanne Rennekamp und Werner Schmidt, ebenfalls mit 4:2 Punkten, jedoch dem schlechteren Spielverhältnis. Ausgerichtet hatte das Tripletté-Turnier auf der Bahn am Schützenhaus das Boule-Team Kleinenbremen, seines Zeichens ein Ableger der Dorfgemeinschaft. Aus 21 Teilnehmern wurden wegen der Chancengleichheit Mannschaften gebildet, in denen je ein aktiver Spieler, Fortgeschrittener und Anfänger zu den Kugeln griff. "Spannende Spiele, sehr fair und manchmalüberraschend", fasste Bernhard Lalla, Boule-Sportwart der Kleinenbremer Dorfgemeinschaft, das Ergebnis zusammen. Teilweise hätten gerade Anfänger eine Kugel gelegt, womit keiner gerechnet habe. Mit der Resonanz war Lalla "sehr zufrieden", weil ausschließlich Kleinenbremer zugelassen waren. Von den etwa 60 Zuschauern hätten zudem viele Interesse bekundet, einmal selbst zu spielen. Keine zwei Wochen zuvor hatte das noch junge Boule-Team einen großen Erfolg errungen. Im Finale der Schaumburger Boule-Liga (22 Mannschaften) mussten die Kleinenbremer sich in Bad Eilsen nur dem Team "Middendür" aus Bad Nenndorf geschlagen haben. Das Endspiel ging 2:5 aus. Ins Finale waren acht Mannschaften vorgedrungen. Gleich im ersten Spiel hatte Kleinenbremen mit Bad Nenndorf II (4:1) einen Favoriten ausgeschaltet, danach mit demselben Ergebnis gegen Altenhagen II den nächsten. "Wir waren als krasser Außenseiter gehandelt worden", erzählt Bernhard Lalla. So kann man sich irren.

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