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Zahlreiche Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung in Ottenstein

Klaus Albrecht ist 40 Jahre bei der Feuerwehr

OTTENSTEIN. Ein nicht alltägliches Abzeichen schmückt seit kurzem die Ausgehjacke von Klaus Albrecht.

Geehrte und Beförderte, die Feuerwehrführung sowie die Ehrengäste. FOTO: SAW
Sabine Weiße (saw)

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Sabine Weiße Reporterin

Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst steckten ihm der stellvertretende Kreisbrandmeister Ralf Knocke und der stellvertretende Gemeindebrandmeister Hans-Albert Lange im Auftrag von Innenminister Boris Pistorius im Rahmen der Hauptversammlung das niedersächsische Ehrenzeichen ans Revers und überreichten eine neu gestaltete Urkunde.

Seit 25 Jahren leisten Marcus Schütte und Tobias-Kai Schäfer aktiven Dienst und wurden mit entsprechenden Ehrenzeichen bedacht. Vor großem Publikum ebenfalls geehrt: Heinrich Scharpenberg (60 Jahre in der Wehr), Manfred Schomburg (50 Jahre) sowie Torsten Meier und Lars Howind (25 Jahre). Auch diverse Beförderungen standen auf der Tagesordnung. Als Hauptlöschmeister kann sich Daniel Stöcker über den zweiten Stern auf der Schulterklappe freuen, mit einem Stern geschmückt wurden Marc Herrel und Hendrik Strohmeyer. Ortsbrandmeister Schäfer und sein Stellvertreter Matthias Wolter beförderten Michael Festing zum 1. Hauptfeuerwehrmann und Jannes Lange zum Oberfeuerwehrmann. Das Ergebnis der Kommandowahlen: Das Amt des Schriftführers übernimmt Lukas Schmidt, zum neuen AGT-Gerätewart wählten die Aktiven Alexander Werner. Als Kassierer und auch als Gruppenführer wurde Marc Herrel bestätigt. Das gilt auch für seine Gruppenführer-Kollegen Daniel Stöcker, Lothar Werner und Erich Glee. Christian Wolter bleibt stellvertretender Gruppenführer der Gruppen 1 und 2. Als Gerätewart wurde Michael Festing wiedergewählt, ihm steht neuerdings Lennart Siegmann zur Seite. Sicherheitsbeauftragter bleibt Patrik Herrel. Mit einem Geschenk aus dem Kommando verabschiedet wurden Stefan Oerke (neun Jahre Schriftwart), André Maue (neun Jahre Gerätewart/AGT-Gerätewart) und Karsten Gödecke (drei Jahre Gerätewart).

Zu zehn Einsätzen wurde die Wehr Ottenstein alarmiert. Beim Wohnhausbrand in Tuchtfeld galt es, mit dem TLF als Glied in der Löschwasserkette die Wasserversorgung sicher zu stellen. Auch ein AGT-Trupp stand als Reserve bereit. Zum Tagesgeschäft gehörte die Beseitigung von Ölspuren und umgestürzten Bäumen von Fahrbahnen. Neben dem regulären Schulungsbetrieb standen Übungsdienste mit dem TLF und eine Zugübung des Wassertransportzuges der Kreisfeuerwehrbereitschaft auf dem Dienstplan. Außerdem wurde zu einer Einsatzübung der Samtgemeindefeuerwehr nach Vahlbruch alarmiert. Ortsbrandmeister Tobias-Kai Schäfer verwies zudem auf rege Weiterbildungsaktivitäten, wiederholte aber auch seinen Appell der Vorjahre: „Kommt zu den Diensten, wann immer es möglich ist.“ Eine durchschnittliche Dienstbeteiligung von 12 Kameraden „kann nicht zufriedenstellen“, so Schäfer. Die Wehr Ottenstein zählt 172 Mitglieder, davon 45 Aktive, 18 in der Altersabteilung und 109 Förderer.

In Vertretung für Samtgemeindebürgermeisterin Tanya Warnecke bilanzierte Bürgermeister Manfred Weiner die für den Brandschutz in 2017 getätigten Investitionen und kritisierte, dass „immer mehr Vorschriften, Vorgaben und Auflagen“ die Arbeit von Politik und Verwaltung erschwerten.

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