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Die Mercedes-Benz E-Klasse

Klassenprimus

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Den Begriff „Klassenprimus“ bekommt man im Zusammenhang mit neuen Autos öfter mal zu hören. Bisher bezog der sich immer auf Maße oder Leistungsdaten. Doch mit der Mercedes-Benz E-Klasse – und später mit der neuen S-Klasse – bekommt der Begriff eine neue Dimension: Diese Autos sind lernfähig und werden immer klüger.

Noch nennen die Automobilhersteller die Systeme, die Komfort und Sicherheit verbessern, „Fahrerassistenzsysteme“. Irgendwann werden sie „Fahrsysteme“ heißen und uns das Lenkrad aus der Hand nehmen, schließlich ist der Mensch in seiner Unvollkommenheit die Unfallursache Nummer 1. Doch bis es so weit ist, wollen wir uns die Freude am Fahren nicht nehmen lassen. Der Klassenprimus, von dem jetzt die Rede sein soll, lebt die vor. Denn die neue E-Klasse steht gestreckt und dynamisch vor einem, empfiehlt sich innen mit einem sportlich-eleganten Ambiente, bietet Triebwerke für ökologisch und ökonomisch Interessierte ebenso wie für Leistungsorientierte.

Die Präsentation von vier neuen Modellen samt den dazu gehörenden AMG-Versionen in nur wenigen Wochen und dann noch die neue A-Klasse mit ihren Varianten – das spricht für eine hohe Schlagzahl im Hause Mercedes-Benz, und die muss es bringen.

Von der neuen Generation der E-Klasse spricht Mercedes-Benz als von der teuersten Modellpflege in der Geschichte des Unternehmens. Und das sieht man. Denn schon das Design illustriert den Aufwand. Die E-Klasse hat ihre Front deutlich geschärft und verzichtet zum ersten Mal auf das überkommene Vier-Augen-Gesicht. Die vier Scheinwerfer werden nun von nur einem Glas eingefasst. Ebenfalls zum ersten Mal werden zwei Fronten angeboten: klassisch mit Kühlergrill und Stern auf der Spitze in der Basisversion und beim Modell Elegance; sportlich die Linie Avantgarde mit dem Zentralstern im Kühlergrill. Alles in allem hat die E-Klasse als Limousine und als Kombi deutlich an Attraktivität gewonnen. Beide sind immer noch komfortabel und nützlich. Aber besonders dem T-Modell sieht man es nicht mehr an.

Hinter dem Mercedes-Benz-Begriff „Intelligent Drive“ verbirgt sich beim Klassenprimus noch nicht der erste Schritt zu künstlicher Intelligenz, aber eine Zusammenfassung von insgesamt elf neuen oder optimierten Assistenzsystemen in der Serie oder als Option.

Trotz der vielen Sensoren wird die E-Klasse aber nicht zum Sensibelchen, sondern zu einem handfesten Vertreter der gehobenen Mittelklasse mit einem breiten Angebot an Otto- und Dieselmotoren.

Vier Karosserievarianten in einem Design, das die Zurückhaltung aufgegeben haben, die große Motorenauswahl, gepaart mit viel Technik, Komfort und einem dynamischeren Antritt – die E-Klasse hat mehr als eines der üblichen Facelifts erlebt.

ampnet/Sm



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