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150 Musikfreunde erleben Einführung in die Konzertreihe / Volker Schmidt-Gertenbach gibt Einblicke

Klangbeispiele machen Appetit auf Konzerte

Bad Münder (gö). In zwei Wochen fällt der Startschuss zur 29. Saison der „Meisterkonzerte Bad Münder“, die die Stiftung Martin und Ilse Schmidt in Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Münder veranstaltet. Mehr als 150 Musikfreunde – darunter viele Abonnenten, aber auch neue Gesichter – waren zur Einführungsveranstaltung in den Martin-Schmidt-Konzertsaal gekommen, um „Highlights aus 2012“ zu hören.

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Generalmusikdirektor Volker Schmidt-Gertenbach, der sich seit vielen Jahren für die Meisterkonzerte in der Kurstadt engagiert, gab anhand von Klangbeispielen unterhaltsam aufbereitete Informationen zu Programmpunkten. Insgesamt sechs Konzerte können die Liebhaber klassischer Musik von Februar bis November erleben.

„Wir haben ein interessantes Programm erstellt, das keinerlei Wünsche offen lässt. Sie als treue Abonnenten dürfen sich auf eine vielseitige Saison freuen“, betonte Schmidt-Gertenbach. Die Auswahl von Höhepunkten aus dem neuen Programm verstand der Dirigent als Appetitanreger für den Besuch der Konzerte.

Zum Auftakt am 10. Februar spannt sich der musikalische Bogen vom Barock bis zur Moderne: Unter der Leitung von Schmidt-Gertenbach ist das Schlesische Kammerorchester zu Gast. Im Mittelpunkt steht George Gershwins „Porgy and Bess“, eine Suite für Klarinette und Streichorchester. Der französische Klarinettist Michel Lethiec werde den Saal zum Kochen bringen, so Schmidt-Gertenbach.

Im zweiten Konzert am 19. März steht die Symphonie Nr. 6 C-Dur von Franz Schubert im Vordergrund. Die Besucher erlebten bei den Klangbeispielen die musikalische Nähe zu Beethoven. „Wenngleich beide Komponisten unterschiedlich der Klassik und Romantik zugeordnet werden, ist ihre Schaffenszeit identisch.“ Aus dem dritten Meisterkonzert am 10. Mai lauschten sie Klangbeispielen aus Beethovens Tripelkonzert C-Dur – ein Wiedersehen und -hören mit Katharina Uhde (Violine), Tatjana Uhde (Violoncello), Judith Mosch (Klavier) und der Lemberg Sinfonietta unter der Leitung von Aidar Torybaev. Ein Kammerkonzert mit ungewöhnlicher Besetzung gibt es am 26. Juni: Flöte, Fagott und Harfe. „Hierfür gibt es keine Originalkompositionen, sondern lediglich Arrangements und noch keine CD-Einspielungen“, so der Generalmusikdirektor. Die Künstler hatten von ihren Proben ein Demo-Band geschickt, und so hörten die Besucher Sequenzen aus Claude Debussys „Prélude à l’après- midi d’un faune“.

Musik zwischen Barock und Klassik erlebt das Publikum im fünften Meisterkonzert am 25. September, bei dem die Singoper in zwei Akten „La serva padrona“ von Giovanni Battista Pergolesi im Fokus steht. Die Einstudierung erfolgt im Martin-Schmidt-Saal. Mit diesem Werk geht Schmidt-Gertenbach mit dem Schlesischen Kammerorchester anschließend auf Tournee. Aus dem Programm des Abschlusskonzerts am 8. November boten sich Musikbeispiele aus der Böhmischen Suite D-Dur op. 39 von Antonin Dvorák, ein Jünger von Johannes Brahms.

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