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Antik- und Trödelmarkt in der Schlossremise

Kistenweise Kunst und Kitsch für Flohmarkt-Flaneure

Bückeburg (mig). Der im weiten Umkreis geschätzte Antik-und Trödelmarkt hat an diesem Wochenende wieder zahlreiche Schnäppchenjäger und Sammler in die Schlossremise gelockt. Hier warteten kistenweise Kunst und Kitsch, Antikes und Aussortiertes auf potenzielle Käufer.

Schon am Eingang schlägt das Herz des passionierten Flohmarkt-Flaneurs höher. In den Gängen drängen sich die Besucher, es wird gefeilscht und gehandelt wie auf einem orientalischen Basar. "Was es hier nicht gibt, das gibt es gar nicht", meint ein Händler augenzwinkernd und deutet auf seine Auslage. Wie in einem Gemischtwarenladen drängt sich ein vergoldeter Buddha neben einer dicken Tuba, ein Porzellan-Dackel steht direkt neben einem braunen Tonhasen. Was im Einzelhandel das schnelle Aus bedeuten würde, gefällt den Antik-Markt-Besuchern: "Ich komme vor allem hier her, um Atmosphäre zu schnuppern", meint Werner Fauth aus dem Raum Minden. Er nimmt die längere Anfahrt auch wegen des guten Angebots gerne auf sich. Außerdem könne man in Bückeburg gut Spazierengehen, meint er. "Heute gucke ich hier vor allem nach alten Postkarten", sagt der passionierte Briefmarken-Sammler und hält eine Karte mit dem Bückeburger Schloss in der Hand. "Ich will mal nachfragen, wie viel die hier kostet." Sein Trick: Er hat gleich mehrere Stücke in der Hand, der Verkäufer soll nicht wissen, an welchem Objekt Interesse besteht. "Es muss ja Spaß machen", lächelt Fauth. Mit dem Schatz in der Hand, stürzt er sich wieder durchs Gedränge. Immer auf der Suche nach weiteren Schnäppchen und Schätzchen.




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