weather-image
-1°
Kirchen und Stadt teilen sich die Kosten / Pflaster-Sanierung im Innenstadtbereich wird über Nachtrag finanziert

Kirchhof mit Buchsbaum und Schotter neu gestaltet

Bad Münder (jhr). Der mündersche Kirchhof wird herausgeputzt – und präsentiert sich jetzt hell und aufgeräumt. Buchsbäumchen und Sandsteinschotter sind als Gestaltungselemente eingesetzt worden und ersetzen die Bäume, die zur Turmsanierung weichen mussten.

Nico Buccheri (l.) und seine Mitarbeiter erneuern das defekte St

Die Entscheidung, statt der Pflanzung neuer „Hochstämme“ auf eine andere Lösung zu setzen, wurde in Abstimmung von Turm-Ingenieur Constantin Anastasiou und dem städtischen Bauamtsleiter Uwe Hünefeld vorbereitet. Anastasiou hatte den Impuls gegeben – aus ganz praktischen Erwägungen, wie er erläutert. „Wir erleben es in unserer Arbeit immer wieder, dass Bäume Einfluss auf den Baugrund und damit auf das Gebäude nehmen. Insbesondere Feuchtigkeit wirkt sich aus“, sagt er – und dass der Petri-Pauli-Kirchturm ein durchaus sensibles Bauwerk ist, hat er in den vier Jahren intensiver Auseinandersetzung mit dem Turm mehr als einmal erfahren. Ein weiterer Grund für ihn, auf hohe Bäume in der Nachbarschaft zu verzichten: „Der Blick auf das besondere Bauwerk wird eingeschränkt, zumal der Platz auf dem Kirchhof knapp bemessen ist.“

Anastasiou ist Hünefeld dankbar, dass der sich für eine Veränderung eingesetzt hat. „Wir sind zu einer Neubewertung gekommen“, sagt der Bauamtsleiter und erinnert an das Konzept aus der Zeit der Stadtsanierung, das noch hohe Bäume auf dem Kirchhof vorgesehen habe. Neben den bisherigen Baum-Standorten wurde auch eine weitere Fläche auf dem Kirchhof mit Buchsbaum und Sandsteinschotter gestaltet, die Kosten teilen sich Kirche und Stadt. „Die Firma Siemen hat hier hervorragende Arbeit abgeliefert, ebenso wie die Firma Buccheri“, sagt Hünefeld – Nico Buccheri ist mit seinen Mitarbeitern derzeit damit beschäftigt, Teile des Kirchhof-Pflasters neu zu setzen und Schäden zu beseitigen. „Das Pflaster ist teilweise 25 Jahre alt und weist deutliche Schäden auf“, so Hünefeld. Jahrelang habe der Haushalt keinen Spielraum für die Erneuerung gelassen, jetzt werde die Sanierung über den Nachtragshaushalt finanziert, weil die Arbeiten einfach nicht mehr aufzuschieben seien. „Wir mussten handeln – bevor der Frost kommt“, sagt Hünefeld.

Mit Buchsbaum neu gestaltet: der Kirchhof.  Foto: jhr
  • Mit Buchsbaum neu gestaltet: der Kirchhof. Foto: jhr


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt