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Vor Gericht: 36-jährige Hausfrau und dreifache Mutter prellt Versandhaus / Bewährungsstrafe

Kinderkleidung unter falschem Namen bestellt

Rinteln (maf). Eine dreifache Mutter, die wiederholt Bekleidung für ihre Kinder bei einem Versandhaus bestellt und nicht bezahlt hatte, ist nun wegen Betruges zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten auf Bewährung verurteilt worden.

Per Internet und unter falschem Namen hatte die Hartz-IV-Empfängerin vier Bestellungen vorgenommen und dabei die Firma um insgesamt knapp 700 Euro geprellt. Je zweimal im August 2006 und März 2007 bestellte die 36-jährige Hausfrau unter mehreren falschen Namen diverse Kinderkleidung und auch Malutensilien. Die Firma lieferte die Artikel an ihre jeweilige Adresse, die Rechnungen wurden aber nicht beglichen. Damals befand sich die bereits mehrfach wegen Betruges vorbestrafte Frau in einer schwierigen finanziellen Situation, zumal auch die Väter ihrer Kinder keinen oder nur unregelmäßig Unterhalt zahlten, was das Gericht berücksichtigte. "Ich habe die Hoffnung, dass das nicht wieder vorkommt", wandte sich Anklagevertreter Dieter Liese an die 36-Jährige. Anschließend plädierte er ebenso wie Verteidiger Marco Vogt auf Bewährung. "Es sollte ihr jetzt noch einmal eine Chance gegeben werden", sagte der Rechtsanwalt. Rintelns Amtsrichter Christian Rost folgte diesen Anträgen und erkannte auf drei Monate mit Bewährung.




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