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Puppe "Lotta" hilft in Petzen bei der kindgerechten Wissensvermittlung von Gewaltprävention und Konflikttraining

Kindergartenkinder für den Lebensweg fit gemacht

Petzen (bus). Mit den Themen Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Konflikttraining hat sich eine Aktion beschäftigt, mit der die Entlasskinder des Kindergartens Petzen fit für ihren weiteren Lebensweg gemacht werden sollten. "Vor allen Dingen geht es darum, den Mädchen und Jungen Verhaltensweisen in Notsituationen aufzuzeigen", erläuterte Kerstin Sander, die zwei Tage lang in der Einrichtung der Landeskirche zu Gast war.

Um das Wissen in kindgerechter Form zu vermitteln, hatte die Trainerin eine kleine "Kollegin" dabei: Die Puppe "Lotta". Das erleichterte einerseits die Kontaktaufnahme mit den elf Petzer Kindern und trug auf der anderen Seite dazu bei, dass die Lektionen sozusagen auf Augenhöhe - "Lotta" ist auch fünf Jahre alt - und auf unterhaltsame und spielerische Weise gelernt werden konnten. Den Unterweisungen war ein Informationsabend für die Eltern vorausgegangen. "Die Eltern sind die ersten Ansprechpartner wenn man ein schlechtes Gefühl hat", erläuterte Sander. Das Gefühl, speziell das "Bauchgefühl", über das viele Erwachsene nicht mehr verfügten, spiele generell eine wichtige Rolle. Darüber hinaus könne die Bewältigung ungewohnter Situationen durch einstudierte Gesten und Verhaltensmechanismen erleichtert und vereinfacht werden. Praktisches Beispiel für den Fall, dass ein fremder Autofahrer die Mädchen und Jungen nach dem Weg fragt: Einfach weitergehen. "Der soll sich bei Erwachsenen erkundigen", gab "Lotta" zu verstehen.




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