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Fünf Knirpse sind Premieren-Besetzung

Kindergarten startet mit Krippengruppe

Hespe (gus). Den Kindergarten an der Hauptstraße besuchen seit Anfang August auch Jungen und Mädchen, die noch nicht drei Jahre alt sind. Für das Krippenangebot ist die Einrichtung aufwendig umgebaut worden.

Zwischen 35 000 und 40 000 Euro hat sich die Gemeinde die Umgestaltung kosten lassen. Dafür ist unter anderem ein Wickelplatz eingerichtet worden. Sehr zur Freude der Kindergartenleiterin Jutta Berg ist nicht am falschen Ende gespart worden. Sie weist darauf hin, dass die Kinder den Wickeltisch, der mit Sichtblenden vom Gruppenraum abgegrenzt ist, selbst erklimmen können. "Das ist rückenschonend für die Erzieherinnen", betont Berg. Außerdem mussten Waschbecken tiefer gesetzt und eine niedrige Toilette für die nunmehr Kleinsten der Kleinen eingebaut werden. Zusätzlich gibt es jetzt einen Hauswirtschaftsraum mit Waschmaschine und Wäschetrockner, falls einem der ganz jungen Kinder mal ein größeres Malheur passiert. Eine Expertin für die Krippenbetreuung gibt es auch. Jeanette Elze-Sievert hat bei der Volkshochschule in Stadthagen eine Fortbildung zur Fachkraft für Kleinstkinderpädagogik absolviert. Die 1000 Euro, die der Lehrgang gekostet hat, übernahm die Gemeinde. Als Leiterin der "Elefanten-Gruppe" war Elze-Sievert auserkoren worden, die Krippenbetreuung zuübernehmen. "Ich habe mich aber immer schon dafür interessiert", sagt sie. Berg fügt hinzu, dass Elze-Sievert ihr Wissen auch an die übrigen Erzieherinnen weitergegeben hat. Schließlich sei es in dem offenen Kindergarten jederzeit möglich, dass auch die unter Dreijährigen bei anderen Gruppenhineinschauen. Da ist es sinnvoll, wenn alle Erzieherinnen ein Grundwissen beim Umgang mit den Steppkes haben. Fünf Kinder bilden die Premieren-Besetzung der Krippengruppe. Diese ist jedoch sozusagen in eine Regelgruppe integriert - Elze-Sievert leitet eine altersübergreifende Gruppe mit 15 "Regelkindern" und fünf Krippenkindern. Weil die Betreuung der unter Dreijährigen bedeutend aufwendiger ist, zählen diese so viel wie zwei "Regelkinder". Deshalb hat die "Elefantengruppe" nur 20 Mitglieder. Einfach nur an der Tür abgegeben werden die Krippenkinder nicht. Nach dem Berliner Eingewöhnungskonzept gehen Mama und/oder Papa in den ersten Wochen mit in den Kindergarten. Erst wenn sich die Sprösslinge dort wohlfühlen, so Elze-Sievert, bleiben sie allein in der Tagesstätte. Das sei für Kinder, Eltern und Erzieher von großem Vorteil. Die Zeit diene dazu, dass die Kinder die Erzieher kennenlernen und dazu, dass die Eltern Vertrauen aufbauen können.




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