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Jugendfeuerwehr feiert im Juni ihr 50-jähriges Bestehen / ELW wird Ende Februar geliefert

Kinderfeuerwehr gegründet

HESSISCH OLDENDORF. Im vergangenen Jahr hat die Feuerwehr Hessisch Oldendorf insgesamt 4500 Dienststunden verbucht (ohne Zusatzausbildung) – oft nachts oder am Wochenende – 113 Einsätze absolviert, 73 davon im eigenen Bereich.

Ortsbrandmeister Kay Schönfelder (li.) und Stadtbrandmeister Karsten Redeker (2. v. re.) mit den Geehrten und Beförderten. FOTO: ah
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Annette Hensel Reporterin

Die 33 Männer und neun Frauen der Einsatzabteilung rückten zu fünf Bränden aus, darunter ein Klein- und ein Mittelbrand. 45 Hilfeleistungen, allein 25 durch Unwetter, fünf durch Sturm sowie einer durch Verkehrsunfall wurden vollzogen. Es gab eine Dienstleistung im Steinbruch an der Schillat-Höhle sowie 23 Fehlalarme.

Ortsbrandmeister Kay Schönfelder erinnert an 23 Hilfeleistungen: die Suche nach dem abgestürzten Flugzeug, zwei Einsätze auf Gewässer oder fünf Türöffnungen, 13 Brände, darunter zwei Großbrände sowie drei Fehlalarme. Außerdem engagierten sich die Aktiven beim Karnevalsumzug, VW-Veteranentreffen und Volkstrauertag. Schönfelder dankte ihnen und teilte mit, dass das neue ELW voraussichtlich Ende Februar geliefert wird. Höhepunkt des Vorjahres war für die Wehr die Gründung der Kinderfeuerwehr mit derzeit zwölf Mädchen und zwölf Jungen. Zwölf Mitglieder hat die Jugendfeuerwehr, die am 2. Juni ihr 50-jähriges Bestehen feiert. „Bislang planen alle in die aktive Wehr zu wechseln“, berichtet Jugendwartin Franziska Kraft.

Bürgermeister Harald Krüger freut sich über die erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit; dennoch werde es schwer das Löschwesen flächendeckend in Hessisch Oldendorf zu erhalten. „Die Rundumverfügbarkeit, der schnelle Einsatz und der gute Ausbildungsstand nötigen mir allerhöchsten Respekt ab“, betont er und sagt: „Sie leisten Dienst für unsere Sicherheit – für notwendiges Zubehör zu sorgen, ist unsere Herausforderung.“ Auch Ortsbürgermeister Claus Clavey ist „begeistert von der Arbeit der Wehr“. Stadtbrandmeister und stellvertretender Abschnittsleiter West Karsten Redeker dankt allen Kameraden und zitiert Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke: „In Hessisch Oldendorf hat sich was getan – speziell in der Schwerpunktwehr.“ Redeker lobt, dass das Budget 2017 erhöht und 2018 nochmal aufgestockt wurde. Nicht erreicht worden sei die Verstärkung der Ausbildung. Er weist darauf hin, „dass uns Hygiene im Feuerwehrdienst künftig noch sehr beschäftigen wird.“

Der Stadtbrandmeister ehrt den ersten Hauptfeuerwehrmann Roger Dombrowski für 25jährige Verdienste und befördert den ersten Hauptlöschmeister Arne Harland zum Brandmeister sowie Löschmeister Sascha Tönsgöke zum Oberlöschmeister. Hauptfeuerwehrmann Reimar Hemp wurde zum ersten Hauptfeuerwehrmann, die Feuerwehranwärterinnen Saskia Clavey, Lea Schönfelder, Maren Redeker, Nadine Pommer, Kira Struckmeier und Franziska Kraft zu Feuerwehrfrauen, befördert und Feuerwehranwärter Hendrik Lindner zum Feuerwehrmann.



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