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Kinder in Not: Hier gibt es erste Hilfe

Rinteln (rd). Die WGS hat in der jüngsten Ratssitzung vorgeschlagen, gemeinsam mit dem Kinderschutzbund und dem Stadtmarketingverein "Pro Rinteln" in Rinteln "Kinderschutzinseln" einzurichten.

Das Projekt ist nicht so kompliziert, wie es sich anhört und in zahlreichen anderen Städten bereits umgesetzt worden. Im Grunde handelt es sich um einen Aufkleber an Geschäften oder Gaststätten, der signalisiert: Kinder, die in Not sind, können hier eine erste Hilfe erwarten, etwa wenn sie von größeren Schülern genötigt werden oder wenn sie Handy, Geld oder ihr Busticket verloren haben. Dann könnten Geschäftsinhaber oder Angestellte für die Kinder je nach Fall deren Eltern oder Angehörige, die Polizei oder die Schule verständigen. Gedacht, so WGS-Fraktionsvorsitzender Gert Armin Neuhäuser, seien die "Schutzinseln" lediglich als erste Anlaufstelle für eine erste Hilfe und als "Schutzraum". Der Rat entschied, der Bürgermeister sollte Gespräche mit Geschäftsinhabern führen, um zu klären, wieweit hier eine Bereitschaft besteht.




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