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Seilspringer und Fakire: 70 junge Ferienspaß-Artisten bieten buntes Programm

Kinder begeistern mit Zirkus-Show: "Noch ein Sahnehäubchen oben drauf"

Rinteln (sb). Gedämpftes Gekicher hinter der Bühne, ein paar letzte verstohlene Blicke durch den Vorhang, dann geht es los: Um Punkt 17.30 Uhr am Sonnabend treten die Moderatoren der Ferienspaß-Show des Kinderzirkus' Zippolino, die elfjährige Louisa Schulz und der siebenjährige Leo Helmert, als Erste vor das Publikum.

Eineinhalb Stunden lang präsentieren die Kinder den rund 200 Gästen ihr Können, immer hinterlegt mit peppiger Musik: Mal karibische Urlaubsklänge, mal Rockiges von "Queen". So verschieden wie die Musik sind auch die einstudierten Nummern der Ferienspaßteilnehmer: Seilspringer, Leiterartisten und Pyramidenkinder gestalten das bunte Programm. Das Publikum ist begeistert, belohnender Applaus für jedes der 70 Kinder. Die bereits fünfte Aufführung des Kinderzirkus' hat sich auch der Leiter der Stadtjugendpflege, Peter Luden, nicht entgehen lassen. Eine Veranstaltung, die pädagogisch "weltklasse" sei, dürfe man auf keinen Fall aus dem Veranstaltungskalender streichen: "Und dieses Jahr war es extraklasse!" Das bestätigt auch Martin Bekemeier, Vater von Trapezkünstlerin Anna: "Im Vergleich zum letzten Mal gab's diesmal noch ein Sahnehäubchen oben drauf." Nach einer kurzen Pause, der Popcorn-Vorrat muss schließlich aufgefüllt werden, geht's weiter: Fakire, Jongleure und Einradfahrer dürfen nach drei Tagen Vorbereitung endlich in die Manege. Trotz der Nervosität geht alles gut. Auch die Eltern von Manon, Birgit und Christoph Schwake, sind überzeugt worden: "Was die Kinder hier in nur drei Tagen gelernt haben, das ist wirklich toll!" Ein Blick hinter die Kulissen verrät, welchen Spaß die Kinder dabei haben. Ob sie nächstes Jahr wieder mitmachen wollen? Ein begeistertes "Jaaaa" schallt im Chor. Kaum eine halbe Stunde nach der Aufführung steht das Zelt nur noch zur Hälfte: Gregor und Kerstin Saborowski müssen weiter nach Lindhorst - die nächsten Ferienspaßkinder warten dort schon auf ihren Moment im Rampenlicht. Da kommen ein paar helfende Hände einiger Väter genau richtig, erklärt Saborowski: "Zu zweit würden wir für den Abbau vier bis fünf Stunden brauchen." Zur Belohnung für den gelungenen Abend gibt es für die Kinder übrigens Pommes oder Currywurst - denn auch kleine Nachwuchskünstler müssen wieder zu Kräften kommen.




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