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Außerdem: Vermisst werden Bänke, Fischgeschäft, Dänisches Bettenlager und Chorberichte

Kennen Müllfahrer keine Einbahnstraßen?

Rinteln (ur). Seit vielen Jahren liest Karl-Heinz Blaue aus Rinteln unsere Zeitung, merkt aber kritisch an, dass zwar immer ausführlich über die "großen" Veranstaltungen der Kirchenmusik in St. Nikolai berichtet werde, dafür aber die kulturelle Bedeutung der Vereinigten Chöre Rintelns im Vergleich zu kurz komme: "Dabei sind wir es doch, die das ganze Jahr durch proben, um zum Weihnachtsmarkt, zum Blumenwallfest und anderen Ereignissen das Programm zu bereichern." Er hoffe, dass das gemeinsame Konzert der "Vereinigten" mit dem "K Shoes Choir" aus Kendal am Sonnabend hinreichend berücksichtigt wird."

Anwohnerin Ellen Genzärgert sich darüber, dass Müllwagenfahrer i

Irene Kolb regt für den Rintelner Wochenmarkt als Bereicherung einen Stand mit hochwertigem Käse, passenden Weinen und Essigspezialitäten an: "In Bückeburg zum Beispiel finde ich sowas - das würde in Rinteln auch ganz gut passen. Es gibt doch auch hier anspruchsvolle Kunden." Skeptisch ist Käthe Krause gegenüber den Plänen für ein neues Einkaufszentrum Nordstadt: "Solche großen Märkte, die sind viel zu unübersichtlich - und im Grunde haben sie nichts, was es nicht woanders in der Nachbarschaft längst schon gibt." Ihr Vorschlag: "Hier in der Nordstadt müsste wieder ein Geschäft mit frischem Fisch her, vielleicht reicht ein Verkaufswagen. Wenn man schon so ein neues Zentrum plant, sollte man darauf achten, dass die Parkbuchten nicht so eng sind. Gerade für Ältere ist das ein echtes Hindernis!" Axel Twellmann aus der Nordstadt begrüßt, dass ein Dänisches Bettenlager und ein "Fressnapf" entstehen sollen. "In einer Stadt von der Größenordnung Rintelns gehört das doch eigentlich zum Standard dazu." Er verstehe nicht, wie man von einigen Seiten immer noch gegen dieses Vorhaben Hürden aufbaue. "Solche Ansiedlungen müsste der Bürgermeister zur Chefsache machen, wenn das bei den Ämtern nicht erkannt wird." "Dürfen die Fahrer der Abfallwirtschaft eigentlich Einbahnstraßen in der verkehrten Richtung befahren oder haben sie als Auswärtige kein aktuelles Kartenmaterial dabei?", fragt sich Ellen Genz aus der Bäckerstraße. Grund dafür: "In aller Frühe fuhr ein Müllwagenfahrer falsch herum in unsere Straße ein und verursachte dadurch eine Störung des Berufsverkehrs." Das Anliegen von Annedore Zepperitz : "Eigentlich wollten wir uns einen goldenen Oktobertag machen, aber beim Spazieren an der Weser konnte man sich nicht auf den Bänken hinsetzen, weil nach dem letzten Hochwasser alles noch dreckverkrustet war. Als wir dann zu Hause in Exten draußen sitzen wollten, raubten uns die Schwaden vom Brenntag den Atem. Da wird einem doch der schönste Herbsttag verdorben!"

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