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Bewerbungsfrist für die Bürgermeisterwahl ist gestern um 18 Uhr abgelaufen

Keine weitere Überraschung: Es bleibt ein Trio

Bad Münder (mf). Eines steht zumindest heute schon fest: Ab März wird ein Mann als Bürgermeister im Rathaus „regieren“. Seit gestern Abend heißt es: Nichts geht mehr. Die Bewerbungsfrist für die Wahl am 26. Februar ist abgelaufen. Die Nachfolge von Silvia Nieber entscheidet sich damit zwischen Hartmut Büttner (SPD), Dennis Kühn (parteilos) und Hans-Ulrich Siegmund (CDU).

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Um kurz nach 18 Uhr hat Gemeindewahlleiterin Elisabeth Borcherding noch einen letzten, prüfenden Blick in den Briefkasten geworfen. Eine weitere Bewerbung fand sich darin nicht. Bedeutet; Es bleibt bei den drei bekannten Namen.

Der 39-jährige Dennis Kühn aus Hasperde, der erst in der vergangenen Woche als Kandidat ins Rennen gegangen war, hat gestern Vormittag offiziell seinen Wahlvorschlag bei der Stadtverwaltung eingereicht. In den Vortagen hatte er dort bereits die vorgeschriebenen 160 Unterstützerunterschriften abgegeben. Eine Hürde, die seine Kontrahenten Siegmund und Büttner als Partei-Kandidaten erspart geblieben ist.

Nachdem sich Borcherding bereits von der Rechtmäßigkeit der Wahlvorschläge überzeugt hat, folgt morgen noch eine abschließende Prüfung durch den Gemeindewahlausschuss – kaum mehr als eine Formsache. Das Gremium, dem neben Borcherding die Parteivertreter Axel Droemer (SPD), Heinrich Spangenberg (CDU), Karin Ankert (Grüne), Hermann Wessling (FDP), Susanne Blumentritt (ProBürger) und Olaf Voigt (KWG) angehören, tritt um 17 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung im Verwaltungssitz Steinhof zusammen.

Vermutlich noch in dieser Woche wird Gemeindewahlleiterin Borcherding dann den Druck von Stimmzetteln für die knapp 15 000 Wahlberechtigten in Auftrag geben. Nach erfolgter Wahl tritt der Gemeindewahlausschuss dann voraussichtlich am 28. Februar erneut zusammen, um das Ergebnis zu prüfen. Der neue Bürgermeister wird danach postwendend von Borcherding angeschrieben und aufgefordert, sich offiziell zu erklären. Eine Woche hat er dafür Zeit. Widerspricht er nicht ausdrücklich, gilt die Annahme des Amtes als vollzogen. Spätestens in der zweiten Märzwoche soll die Vereidigung als Bürgermeister erfolgen.

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