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SC Deckbergen-Schaumburg im Kellerduell gegen den TuS Riehe

Keine Torschüsse, keine Flanken Am Strafraum ist Endstation

Kreisliga (seb). Im Top-Spiel der Woche trifft der SC Deckbergen-Schaumburg auf den TuS Riehe. Für beide Seiten eine immens wichtige Partie. Der Verlierer darf sich bis zur Winterpause mit dem Thema "Abstiegskampf" befassen.

SC-Angreifer Michael Koziolek (r.) fällt mit einem Kreuzbandriss

SC-Trainer Wilhelm Sieker macht sich etwas Sorgen. Der Tabellenzwölfte ist zwar weiter spielbestimmend, besitzt die größeren Spielanteile, doch am gegnerischen Strafraum war der SC mit seinem Latein am Ende. Es fehlen die Ideen, die gegnerischen Abwehrreihen zu knacken. "In Algesdorf und beim Pokalaus in Rinteln haben wir uns kaum eine zwingende Chance erspielt. Kein Torschuss, keine brauchbaren Flanken. Das war zuvor anders. Da hatten wir Hundertprozentige, die wir dann nicht gemacht hatten. Diese neue Spielweise gibt mir Rätsel auf", analysiert Sieker. Gegen Riehe setzt der SC-Trainer auf den wieder genesenen Aktivposten Nils Baule. "Er soll über die Flügel für frischen Wind sorgen. Das gute Spiel bei behalten und im Strafraum wieder Torgefahr herstellen. Das sind die Säulen zum Erfolg", weiß Sieker, der auf Patrick Skoruppa und Daniel Riesner verzichten muss. Der TuS Riehe steckt in einer Krise. Trainer Dirk Matthias ist sauer und hat die Probleme vor dem Pokalspiel klar angesprochen: "Eine mangelhafte Einstellung,Überheblichkeit, Schlendrian und völlige Ignoranz gegenüber einer abgesprochenen Taktik. Das sind die Gründe für unseren bisher katastrophalen Saisonverlauf", erklärt Matthias. Für den TuS Riehe sind die Spiele am Sonntag und am Dienstag beim SC und beim MTV Rehren A.R. von großer Bedeutung. "Holen wir keine Punkte, dann ist Überlebenskampf in der Kreisliga angesagt", befürchtet der TuS-Coach. Der TuS muss punkten, sonst droht Riehe den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld zu verlieren. Die Blauhemden haben keine Ausreden mehr, denn auch personell kann der Tabellendrittletzte aus dem Vollen schöpfen. Beim Pokalerfolg in Hevesen hat die Mannschaft eine erste Reaktion gezeigt.

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