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Jean-Paul Thom, Alexander Bremer und Jan Steininger sind angeschlagen

Keine Tore, keine Punkte: Die "Nullinger" des VfL Bückeburg bei VfV Hildesheim

Niedersachsenliga (ku). Am Sonntag, Anstoß beim VfV Borussia 06 Hildesheim ist um 14 Uhr, nimmt der VfL Bückeburg einen erneuten Anlauf endlich die Negativserie zu beenden.

Ibrahim Aslan (l.) bekleidet beim VfL Bückeburg die Jokerrolle.

Bückeburgs Pressesprecher Volker Werner analysierte die Stimmung im Umfeld und im Team vor dem Spiel: "Bei unseren Fans regt sich inzwischen leichter Unmut. Seit vier Spieltagen wartet unser Team nicht nur auf einen Sieg, sondern konnte dabei, trotz durchaus ansprechender Leistungen, auch den Ball nicht im gegnerischen Tor unterbringen. Somit müssen wir uns jetzt mit dem Druck arrangieren, Punkte einfahren zu müssen, um nicht den Anschluss an die vor uns platzierten Mannschaften zu verlieren. Wundermittel für dieses Vorhaben gibt es zwar nicht, und für großartige Experimente ist auch nicht mehr die Zeit. Wir wollen auf dem eingeschlagenen Weg weitermachen und dabei nicht die Nerven verlieren! Es fehlt uns einfach mal ein Selbstvertrauen bringendes Führungstor und ein Erfolgserlebnis, dann wird der Knoten mit Sicherheit platzen!" Personell nichts Neues beim VfL Bückeburg. Neben den noch langzeitverletzten Nico Werner und Guiseppe Porcello stehen mit Jean-Paul Thom, Alexander Bremer und Jan Steininger noch drei Akteure im Kader, die zwar spielen, auf Grund ihrer Verletzungen aber noch nicht topfit sind. Bückeburgs Gastgeber Hildesheim ist auch etwas holprig in die Saison gestartet, zählt dabei aber zu den abwehrstärksten Mannschaften der Liga, zeigt einen Aufwärtstrend und findet langsam zum wahren Leistungsvermögen. Die Abwehr um Keeper Nils Groß kassierte gerade neun Gegentore, allerdings zählt der Hildesheimer Angriff mit ebenfalls neun Treffern nicht zu den Krachern der Staffel. In der letzten Partie musste Hildesheim beim Spitzenreiter VfL Oldenburg antreten. Trainer Andreas Golombeck hatte umgestellt, mit Breszina und Ametovski (4 Saisontore) zwei schnelle Spitzen ins Rennen geschickt, trotz einer guten Vorstellung der Hildesheimer gewann Oldenburg knapp mit 1:0. Neben Trainer Timo Nottebrock wird am Sonntag der komplette VfL-Vorstand mit nach Hildesheim reisen und für Unterstützung sorgen. Der Bückeburger Coach bleibt optimistisch: "Wir wollen am Sonntag mit einem starken läuferischen Auftritt versuchen die Räume so eng wie möglich zu machen und versuchen den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. Das sich dann Chancen nach vorn und zum Abschluss ergeben, haben die bisherigen Spiele trotz der Niederlagen gezeigt." Abfahrt des Bückeburger Busses ist um 11 Uhr am Jahnstadion.

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