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Keine Post in Bad Münder: Personal im Urlaub oder krank

BAD MÜNDER. Wer auf wichtige Briefe von Behörden oder sehnsüchtig auf Urlaubspost von der Verwandtschaft wartete, der schaute vielerorts im Stadtgebiet Bad Münder in die Röhre: Kein Brief, keine Karte, kein Päckchen. Die Post kam einfach nicht – und zwar tagelang. Nun versprach das Unternehmen aber Besserung.

Da hilft auch moderne Fahrzeugtechnik nicht: Wenn das Personal fehlt, bleiben Post-Scooter schon mal auf dem Hof stehen. Foto: Archiv
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Benedikt Dittrich Redakteur zur Autorenseite

Beklagt hatten sich gleich mehrere Anwohner im Stadtgebiet – auch bei der Beschwerde-Hotline des Unternehmens. Vor allem in der vergangenen Woche hatten mündersche Bürger offenbar keine Post bekommen – auch im sozialen Netzwerk Facebook wurden die fehlenden Umschläge im Briefkasten zum Thema. Betroffen waren einer Diskussion zufolge unter anderem Straßenzüge im Südfeld, im Wohngebiet am Langen Zaun, aber auch entlang der Bahnhofstraße und der Hannoverschen Straße, aber auch die Ortsteile.

Nach Auskunft der Pressestelle des Bonner Unternehmens kam es in der vergangenen Woche zu Zustell-Problemen im gesamten Bereich Bad Münder. „Wir hatten erhebliche Personalengpässe“, bestätigt Pressesprecher Markus Wohsmann die Probleme im Postleitzahlenbereich 31848. „Einige Bezirke konnten wir nicht vollständig besetzen.“

„Da ist einfach alles zusammengekommen“, sagt Wohsmann. In den vergangenen Tagen seien einige Zusteller im Urlaub gewesen, andere seien dann krank geworden. „Wir haben zwar auch Vertretungspersonal, aber das war dann irgendwann auch ausgeschöpft.“ Im Ergebnis konnte deswegen nicht jeden Tag jeder Bezirk bedient werden.

„Aber es sieht jetzt besser aus“, sagt Wohsmann und verspricht eine Verbesserung der Situation. Einige Mitarbeiter seien nun aus ihrer Krankheit zurückgekehrt, könnten also ihre Bezirke wieder betreuen. Unabhängig davon sei man natürlich immer auf Personalsuche, um auch für solche Situationen gewappnet zu sein. „Das gelingt mal mehr, mal weniger.“ Von 20 Bewerbern bliebe am Ende vielleicht eine Person übrig, berichtet Wohsmann über die schwierige Rekrutierung.



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