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BI-Mitglieder verwerfen Pläne für Wählerinitiative

Keine neue Kraft

STADTHAGEN. Die Pläne für eine weitere Wählergemeinschaft in Stadthagen sind vom Tisch.

Autor:

Jan-Christoph Prüfer

Die Idee dazu hatten Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) gegen das Asphaltmischwerk verfolgt (wir berichteten). Erledigt hat sich das, weil der entsprechende Personenkreis jetzt auf der WIR-Kandidatenliste für die Kommunalwahl steht.

„Ich habe das mit Herrn Burdorf besprochen, und wir sind uns da einig gewesen“, sagt der WIR-Vorsitzende Richard Wilmers. Jürgen Burdorf ist Vorsitzender der BI. Zusammen mit zwei weiteren Mitgliedern steht er auf er WIR-Liste (wir berichteten).

„Wir stimmen überein, dass die inhaltlichen Überschneidungen groß genug sind“, erklärt Wilmers. Und zeigt sich zufrieden mit diesem Ergebnis: „Wir brauchen nicht noch eine Gruppe in Stadthagen.“

Kern der gemeinsamen Inhalte sei das Ablehnen der „Blockadepolitik“ von CDU und SPD im Stadthäger Rat. Von 14 WIR-Kandidaten gehören acht gar nicht zur Wählerinitiative, darunter auch die BI-Mitglieder. Ihr Beweggrund laut Wilmers: „Es handelt sich eigentlich ausschließlich um Leute, die bei der Bürgermeisterwahl Oliver Theiß unterstützt haben.“ Der Parteilose ist seitdem Bürgermeister von Stadthagen und mehr als einmal mit seinen Ideen an der Rats-Übermacht – insbesondere der Mehrheitsfraktion SPD – abgeblitzt.

Mittlerweile hätten viele Bürger gesehen, wie eingeschränkt die Möglichkeiten einer kleinen Gruppe wie WIR – die im Stadtrat zusammen mit der FDP auftritt – sind. Die Politik der „Großen“ lasse sich beim Status Quo kaum beeinflussen. Wilmers verweist auf die Debatte um ein mögliches Freibad, dem CDU und SPD ein Bewegungsbecken vorgezogen haben.

Wilmers‘ Angaben zufolge war der Ansturm bei WIR so groß, dass er die Liste bei 14 Kandidaten dicht gemacht habe. „Irgendwann muss Schluss sein“, so der WIR-Chef.



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